1. Klar
Verwende eindeutige Begriffe und erkläre bei Bedarf zusätzlich, dass du bei einem Kauf oder einer Aktion eine Provision erhalten kannst.
Wenn du durch einen Link eine Provision erhalten kannst, sollte der kommerzielle Zusammenhang für Nutzer nachvollziehbar sein. Diese Seite zeigt dir praxisnahe Grundregeln und Formulierungsbeispiele für Website, Social Media, Video, Pinterest, Link-in-Bio-Seiten und Newsletter. Die Beispiele sind Orientierungshilfen und ersetzen keine individuelle Rechtsberatung.
Von Luisa Luer – Online Marketing & Affiliate-Erfahrung seit 2018
Praktisch heißt das: klare Begriffe, sichtbare Platzierung und ein eindeutiger Bezug zum konkreten Beitrag, Button, Produktkasten oder Link. Ein allgemeiner Hinweis weit entfernt vom eigentlichen Affiliate-Inhalt ist als alleinige Lösung problematisch.
Affiliate-Content kann einen kommerziellen Zweck verfolgen, weil du bei einem Kauf, Lead oder einer anderen vergüteten Aktion profitieren kannst. Dieser Zusammenhang sollte für Nutzer transparent sein.
Die konkrete Ausgestaltung hängt von Format, Gestaltung, Plattform und Einzelfall ab. Deshalb sind die folgenden Beispiele keine pauschale Garantie, sondern praktische Orientierung.
Verwende eindeutige Begriffe und erkläre bei Bedarf zusätzlich, dass du bei einem Kauf oder einer Aktion eine Provision erhalten kannst.
Verstecke den Hinweis nicht erst am Seitenende oder hinter langer Einleitung, wenn der werbliche Inhalt deutlich vorher beginnt.
Der Hinweis sollte erkennbar zum konkreten Beitrag, Produktkasten, Button oder Link gehören.
Schriftgröße, Kontrast und mobile Darstellung sollten so gewählt sein, dass der Hinweis tatsächlich wahrgenommen werden kann.
Verlasse dich nicht nur auf Fachbegriffe, Sternchen oder Symbole, deren Bedeutung Nutzer erst erraten müssten.
Die Formulierungen sind Ausgangspunkte. Entscheidend ist nicht nur der Wortlaut, sondern auch, ob der Hinweis sichtbar und eindeutig dem werblichen Inhalt zugeordnet ist.
Werbung: Dieser Beitrag enthält Affiliate-Links. Wenn du über einen solchen Link kaufst, kann ich eine Provision erhalten. Für dich ändert sich der Preis nicht.
Zum Anbieter* – darunter: *Affiliate-Link. Bei einem Kauf kann ich eine Provision erhalten.
Werbung / Affiliate-Link: Wenn du über den Link in meiner Bio kaufst, kann ich eine Provision erhalten.
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Werbung / Affiliate-Link: Einige Links in dieser E-Mail sind provisionsbasiert. Kaufe nur, wenn das Angebot für dich wirklich passt.
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Bei längeren Ratgebern kann ein gut sichtbarer Hinweis am Anfang den Rahmen erklären. Zusätzlich sollten Nutzer erkennen können, welche Produktboxen, Buttons oder Links provisionsbasiert sind.
Auf Social-Plattformen werden Captions und Beschreibungen oft eingeklappt oder gekürzt. Deshalb sollte eine wichtige Kennzeichnung nicht erst nach langer Einleitung oder vielen Hashtags erscheinen.
Platziere einen klaren Werbehinweis so, dass er nicht erst nach langem Aufklappen sichtbar wird.
Der Hinweis sollte lesbar und ausreichend lange sichtbar sein. Je nach Format kann zusätzlich eine mündliche Einordnung sinnvoll sein.
Ein allgemeiner Bio-Hinweis kann ergänzen, ersetzt aber nicht automatisch die Kennzeichnung eines konkreten werblichen Beitrags.
Je neutraler ein Inhalt wirkt, desto wichtiger ist eine klare Trennung zwischen redaktioneller Einordnung und kommerziellem Zweck.
Wenn bereits der Teaser gezielt zu provisionsbasierten Angeboten führt, sollte auch dort geprüft werden, ob der Werbecharakter deutlich genug erkennbar ist.
Auch Codes können einer Empfehlung zugeordnet sein und eine Vergütung auslösen. Der kommerzielle Hintergrund sollte entsprechend transparent bleiben.
Affiliate-Provision, kostenlose Produkte und bezahlte Kooperationen können gleichzeitig vorkommen. Die Kennzeichnung sollte den tatsächlichen Hintergrund abbilden.
Bei Gesundheit, Finanzen oder Angeboten für Kinder können zusätzliche Anforderungen gelten. Hier ist individuelle fachliche Beratung besonders sinnvoll.
Nicht jeder Nutzer kennt den Begriff. Verständlicher ist eine zusätzliche Erklärung, dass du bei einem Kauf oder einer Aktion eine Provision erhalten kannst.
Die konkrete Gestaltung hängt vom Kontext ab. Ein klarer Hinweis für einen ganzen Beitrag kann sinnvoll sein, wenn der Zusammenhang zu den provisionsbasierten Links eindeutig bleibt.
Als alleiniger Hinweis ist er weit vom konkreten Affiliate-Inhalt entfernt. Nutzer sollten den kommerziellen Zusammenhang dort erkennen können, wo sie die Empfehlung sehen und nutzen.
Ein Sternchen kann ergänzen, wenn die Erklärung gut sichtbar und eindeutig zugeordnet ist. Verlasse dich nicht ausschließlich auf ein Symbol ohne verständlichen Text.
Das hängt vom konkreten Format und Label ab. Nutze das Plattformwerkzeug, prüfe aber zusätzlich, ob der Affiliate- und Provisionszusammenhang tatsächlich verständlich bleibt.
Wenn Affiliate-Links in deinem Programm für E-Mails zulässig sind, sollte auch dort der kommerzielle Zusammenhang transparent und verständlich bleiben.
Bei unklaren Fällen solltest du nicht auf eine allgemeine Vorlage vertrauen, sondern die konkrete Gestaltung fachlich prüfen lassen.
Stand des Ausgangscodes: Juli 2026. Dort wurden insbesondere Informationen der Wettbewerbszentrale, der Medienanstalten und der Gesetzestext zum Digitale-Dienste-Gesetz berücksichtigt. Prüfe bei Veröffentlichung, ob Leitfäden, Rechtsprechung oder gesetzliche Grundlagen aktualisiert wurden.
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