Recherche vor der Kampagne

Was bedeutet Keywordrecherche bei Google Ads?

Keywords sind Wörter oder Wortgruppen, die du in einer Suchkampagne hinterlegst. Sie helfen dabei, deine Anzeigen mit den Suchanfragen von Nutzern zu verbinden. Die Keyword-Option beeinflusst, wie eng Keyword und Suchanfrage zusammenpassen müssen, damit deine Anzeige für die Auktion berücksichtigt werden kann.

Die eigentliche Recherche beginnt deshalb nicht bei einer Tabelle mit Suchvolumen. Sie beginnt bei deinem Angebot: Welche Leistung oder welches Produkt soll beworben werden? Welche Person sucht danach? Welche Formulierungen verwendet sie? Und woran erkennst du, ob sie nur Informationen sucht oder bereits einen Anbieter auswählen möchte?

Anschließend sammelst du mögliche Suchthemen, prüfst sie mit Datenquellen und ordnest sie nach Suchintention. Erst danach entscheidest du, welche Begriffe gemeinsam in eine Anzeigengruppe gehören, welche Landingpage sie beantwortet und welche Suchrichtungen ausgeschlossen werden sollten.

Gute Recherche ist damit gleichzeitig Marktanalyse, Kampagnenstruktur und Qualitätskontrolle. Sie reduziert nicht jedes Risiko, schafft aber eine deutlich bessere Ausgangsbasis für Anzeigen, Budget und spätere Optimierungen.

Ein Keyword ist nicht automatisch gut, weil viele Menschen danach suchen. Für Google Ads ist ein kleineres, klar passendes Suchthema häufig wertvoller als ein großer Begriff mit unklarer Absicht.
Begriffe nicht verwechseln

Keyword, Suchanfrage und Suchthema: Was ist der Unterschied?

Diese drei Ebenen werden häufig vermischt. Für die Auswertung einer Kampagne musst du sie klar auseinanderhalten.

KW

Keyword

Das Keyword wird von dir im Google-Ads-Konto hinterlegt. Zusammen mit der Keyword-Option hilft es festzulegen, bei welchen Suchanfragen deine Anzeige grundsätzlich berücksichtigt werden kann.

Beispiel: "ernährungsberatung vegan"
SQ

Suchanfrage

Die Suchanfrage ist die tatsächliche Formulierung, die ein Nutzer bei Google eingegeben hat. Sie kann vom hinterlegten Keyword abweichen.

Beispiel: vegane ernährungsberatung hannover kosten
INT

Suchthema und Intention

Mehrere unterschiedliche Formulierungen können dieselbe Bedeutung oder Absicht ausdrücken. Für die Struktur zählt deshalb nicht nur die Schreibweise, sondern der erkennbare Bedarf.

Thema: persönliche vegane Ernährungsberatung buchen
Die Absicht hinter der Suche

Welche Suchintentionen solltest du unterscheiden?

Nicht jede Suchanfrage mit deinem Fachbegriff gehört automatisch in dieselbe Kampagne. Die erkennbaren Ziele des Suchenden können grundverschieden sein.

Informativ

Wissen und Orientierung

Nutzer suchen Erklärungen, Anleitungen oder Definitionen. Solche Begriffe können für Content wertvoll sein, führen aber nicht immer direkt zu einer Anfrage.

Vergleichend

Anbieter und Lösungen prüfen

Die Person vergleicht Möglichkeiten, Preise, Erfahrungen oder Unterschiede. Vertrauen und nachvollziehbare Leistungsmerkmale werden wichtiger.

Transaktional

Buchen, kaufen oder anfragen

Die Suche deutet auf einen konkreten nächsten Schritt hin. Diese Begriffe können kaufnah sein, sind aber häufig stärker umkämpft.

Navigational

Bestimmte Marke oder Website

Nutzer suchen gezielt nach einem Unternehmen, Produktnamen oder einer bestimmten Plattform. Markenbegriffe brauchen eine eigene Bewertung.

Suchintention ist keine feste Eigenschaft eines einzelnen Wortes. Zusätze wie „Kosten“, „buchen“, „in der Nähe“, „Erfahrungen“, „Ausbildung“ oder „kostenlos“ können die Bedeutung einer Suche deutlich verändern.
Ideen nicht nur aus einem Tool übernehmen

Wo findest du sinnvolle Keyword-Ideen?

Die beste Recherche kombiniert dein Fachwissen, echte Kundensprache und Daten aus mehreren Quellen. Kein einzelnes Tool kennt automatisch deine Leistungen, Ausschlüsse und wirtschaftlichen Grenzen.

01

Eigene Leistungen und Produkte

Beginne mit konkreten Angebotsnamen, Problemen, Ergebnissen, Zielgruppen, Standorten und Varianten.

Ausgangspunkt deiner Recherche
02

Kundengespräche und Anfragen

Notiere, welche Begriffe Interessenten verwenden, welche Fragen sie stellen und welche Alternativen sie vergleichen.

Echte Sprache statt Fachjargon
03

Website und bestehende Inhalte

Leistungsseiten, Kategorien, FAQs und interne Suchbegriffe zeigen vorhandene Themen und mögliche Lücken.

Angebot und Landingpages abgleichen
04

Google Keyword-Planer

Das Tool kann verwandte Ideen, Suchschätzungen, Kostenhinweise und Prognosen für Suchkampagnen liefern.

Ideen erweitern und grob bewerten
05

Google-Suchergebnisse

Prüfe, welche Seitentypen, Anzeigen und Anbieter bei einem Suchthema erscheinen. Das hilft bei der Interpretation der Intention.

Suchumfeld manuell verstehen
06

Suchanfragen laufender Kampagnen

Nach dem Start zeigen Suchbegriffs- und Suchthemenberichte, welche Formulierungen tatsächlich Reichweite und Ergebnisse erzeugen.

Recherche nach dem Start fortsetzen
Google Keyword-Planer sinnvoll nutzen

Was kann der Keyword-Planer – und was kann er nicht?

Der Keyword-Planer unterstützt die Recherche für Suchkampagnen. Er kann neue Ideen liefern sowie Schätzungen zu Suchaktivität, Kosten und möglichen Ergebnissen bereitstellen. Diese Werte sind Planungsdaten und keine Garantie.

So nutzt du das Tool strategisch

Gib nicht nur einen sehr allgemeinen Oberbegriff ein. Verwende mehrere konkrete Ausgangspunkte, die dein Angebot, Problem, Zielgruppe und gegebenenfalls deine Region beschreiben.

Prüfe anschließend jede Idee manuell. Entferne Begriffe, die zu anderen Leistungen, Informationssuchen, Jobs, Ausbildung, kostenlosen Angeboten oder unpassenden Regionen gehören.

  • mehrere konkrete Startbegriffe verwenden
  • eigene Website als zusätzliche Ideenquelle prüfen
  • Standort und Sprache passend einstellen
  • Schätzwerte als Orientierung behandeln
  • Keyword-Ideen nach Suchintention sortieren
  • Gruppierung nicht ungeprüft übernehmen

Neue Keywords entdecken

Verwandte Begriffe können neue Suchrichtungen sichtbar machen, die du aus interner Fachsprache heraus nicht bedacht hast.

Suchschätzungen einordnen

Volumenangaben helfen bei der Größenordnung, ersetzen aber keine Prüfung von Relevanz, Region und Kaufnähe.

Kosten grob abschätzen

Gebots- und Kostenschätzungen können einen ersten Eindruck vom Wettbewerb geben, sind aber keine verbindlichen Klickpreise.

Prognosen prüfen

Forecasts können bei Budget- und Gruppierungsüberlegungen helfen. Tatsächliche Ergebnisse hängen von vielen weiteren Signalen ab.

Keywords nicht nur nach Volumen auswählen

Nach welchen Kriterien solltest du Keyword-Ideen bewerten?

Eine gute Auswahl verbindet inhaltliche Relevanz mit wirtschaftlicher Realisierbarkeit. Kein einzelner Messwert reicht dafür aus.

FIT

Angebotsrelevanz

Passt die Suche genau zu einer Leistung, die du tatsächlich anbietest und auf einer geeigneten Seite erklärst?

INT

Suchintention

Will der Nutzer lernen, vergleichen, kaufen, buchen oder eine bestimmte Marke finden?

GEO

Region und Erreichbarkeit

Ist die Suche regional relevant, und kannst du die erwartete Leistung an diesem Ort anbieten?

PAGE

Landingpage-Passung

Gibt es eine Seite, die Suchanfrage, Anzeigenversprechen und nächsten Schritt direkt verbindet?

VOL

Nachfrage

Gibt es genug Suchaktivität für einen sinnvollen Test, ohne kleine Nischenthemen vorschnell auszuschließen?

CPC

Mögliche Klickkosten

Passen erwartbare Kosten zum Wert einer Anfrage, zur Marge und zur realistischen Conversion-Rate?

NEG

Risiko unpassender Suchen

Welche Bedeutungen, Zielgruppen oder Zusätze könnten irrelevante Reichweite verursachen?

DATA

Messbarkeit

Kannst du später beurteilen, ob das Suchthema qualifizierte Conversions und wirtschaftlichen Wert erzeugt?

Von der Liste zur Kampagnenstruktur

Wie gruppierst du Keywords sinnvoll?

Eine Anzeigengruppe sollte ein klar zusammengehöriges Suchthema abbilden. Die enthaltenen Keywords sollten mit denselben Anzeigen und derselben Landingpage überzeugend beantwortet werden können.

01

Angebot trennen

Unterschiedliche Leistungen oder Produktgruppen nicht ungeprüft vermischen.

02

Intention ordnen

Informations-, Vergleichs- und kaufnahe Suchen separat bewerten.

03

Region prüfen

Lokale und überregionale Suchthemen passend zur Leistung unterscheiden.

04

Landingpage zuordnen

Jedes Suchthema braucht eine Seite mit eindeutiger inhaltlicher Passung.

05

Anzeigen formulieren

Der Text greift das gemeinsame Thema und den konkreten Nutzen auf.

06

Messung festlegen

Ergebnisse nach Suchthema, Conversion und Qualität auswerten.

Die richtige Gruppierung hängt nicht von einer festen Anzahl an Keywords ab. Entscheidend ist, ob du für alle Begriffe innerhalb einer Anzeigengruppe dieselbe relevante Anzeige und Zielseite einsetzen kannst.
Reichweite und Kontrolle

Welche Keyword-Optionen gibt es?

Die Keyword-Option bestimmt, wie eng das Keyword mit einer Suchanfrage zusammenpassen muss. Auch die engste positive Option ist nicht auf eine vollkommen identische Zeichenfolge begrenzt.

Weitgehend passend

Breitere Reichweite

Broad Match kann eine größere Vielfalt an relevanten Suchen berücksichtigen. Diese Option benötigt besonders klare Conversion-Ziele, gute Daten und eine konsequente Kontrolle der Suchanfragen.

Schreibweise: vegane ernährungsberatung
Passende Wortgruppe

Engerer Bedeutungsrahmen

Phrase Match orientiert sich an der Bedeutung des Keywords und kann zusätzliche Wörter oder Varianten einschließen, sofern die Suchintention zum Begriff passt.

Schreibweise: "vegane ernährungsberatung"
Genau passend

Engste positive Option

Exact Match richtet sich auf Suchanfragen mit derselben Bedeutung oder Absicht. Es bedeutet nicht, dass ausschließlich eine identische Wortfolge ausgelöst werden kann.

Schreibweise: [vegane ernährungsberatung]
Keyword-Optionen ersetzen keine Suchanfragenkontrolle. Prüfe regelmäßig, welche tatsächlichen Formulierungen Reichweite, Klicks und Conversions erzeugen.
Unpassende Reichweite begrenzen

Wie findest du ausschließende Keywords?

Negative Keywords verhindern, dass Anzeigen bei bestimmten Suchbegriffen berücksichtigt werden. Sie sollten gezielt eingesetzt und regelmäßig geprüft werden, damit relevante Varianten nicht versehentlich blockiert werden.

Mögliche Ausschlussrichtungen

Prüfe Begriffe, die klar außerhalb deines Angebots oder deiner Zielgruppe liegen. Die konkrete Liste muss immer individuell entwickelt werden.

  • nicht angebotene Leistungen oder Produktarten
  • Jobs, Ausbildung, Studium und Praktikum
  • rein kostenlose Angebote, wenn sie nicht zum Ziel passen
  • falsche Regionen oder nicht bediente Standorte
  • Do-it-yourself-Suchen ohne Beratungsabsicht
  • unpassende Zielgruppen, Materialien oder Marken

Ausschlüsse nicht blind sammeln

Ein Begriff kann in einer Suchanfrage unpassend und in einer anderen wertvoll sein. Prüfe deshalb Kontext, negative Keyword-Option und Ebene der Anwendung.

  • Suchanfrage vollständig lesen
  • einzelne Wörter nicht vorschnell sperren
  • Kampagnen- und gemeinsame Listen unterscheiden
  • Überschneidungen mit anderen Kampagnen prüfen
  • neue Ausschlüsse nach dem Start dokumentieren
  • Blockierungen regelmäßig kontrollieren
Recherche endet nicht beim Kampagnenstart

Wie nutzt du den Suchanfragenbericht?

Der Suchanfragenbericht zeigt Suchbegriffe, durch die Anzeigen ausgelöst wurden, und verbindet sie mit Leistungsdaten. Damit kannst du Keyword-Optionen, Ausschlüsse, Anzeigengruppen und Landingpages weiterentwickeln.

Die wichtigste regelmäßige Kontrolle

Prüfe nicht nur, welches Keyword Klicks erhalten hat. Lies die tatsächliche Suchanfrage und bewerte, was der Nutzer vermutlich erreichen wollte.

Der Bericht ist keine vollständige Aufzeichnung jeder einzelnen Suche. Nutze die verfügbaren Suchbegriffe und ergänzende Suchthemen-Insights als Entscheidungshilfe.

Relevante neue Suche
Als mögliches Keyword oder neue Anzeigengruppe prüfen, wenn Angebot, Intention und Daten passen.
Unpassende Suche
Als negativen Begriff prüfen, ohne wertvolle verwandte Suchanfragen unnötig zu blockieren.
Gute Klicks, keine Conversion
Landingpage, Angebot, Messung und Suchintention gemeinsam untersuchen.
Gute Conversion, hohe Kosten
Wirtschaftlichen Wert, Gebote, Zielseite und mögliche engere Struktur prüfen.
Viele ähnliche Varianten
Nicht jede Schreibweise als eigenes Keyword anlegen. Gemeinsame Bedeutung und vorhandene Abdeckung bewerten.
Neues wiederkehrendes Thema
Prüfen, ob eine eigene Landingpage, Anzeigengruppe oder SEO-Seite sinnvoll ist.
Praxisbeispiel

So wird aus einer großen Liste eine klare Kampagnenstruktur

Eine Beraterin bietet vegane Ernährungsberatung in Hannover und online an. Die folgenden Gruppen zeigen, warum ähnliche Wörter nicht automatisch dieselbe Suchintention besitzen.

Ausgangsangebot

Persönliche vegane Ernährungsberatung für Erwachsene. Angeboten werden ein Erstgespräch, ein individueller Plan und begleitende Beratung. Nicht angeboten werden medizinische Behandlung, Ausbildung oder kostenlose Ernährungspläne.

Die Landingpages werden nach lokalem und überregionalem Angebot getrennt. Informationssuchen werden zunächst dem Content- und SEO-Bereich zugeordnet.

Anzeigengruppe: Beratung allgemein

Kaufnahe Suchen ohne zwingenden Standortbezug.

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Anzeigengruppe: Hannover

Lokale Suchintention mit eigener Standort-Landingpage.

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Anzeigengruppe: Online-Beratung

Überregionale Leistung mit digitalem Ablauf.

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Prüfung als Ausschlüsse

Begriffe außerhalb des Angebots oder ohne passende Kaufabsicht.

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Recherche in acht Schritten

So gehst du bei der Google-Ads-Keywordrecherche vor

Der Ablauf verbindet qualitative Prüfung und verfügbare Daten. Du kannst ihn für lokale Dienstleistungen, Onlineshops und digitale Angebote anpassen.

01

Angebot und Conversion festlegen

Definiere zuerst, was beworben und welche konkrete Handlung erreicht werden soll.

02

Ausgangsbegriffe sammeln

Nutze Leistungsnamen, Probleme, Zielgruppen, Ergebnisse, Standorte und echte Kundensprache.

03

Suchintention prüfen

Trenne informative, vergleichende, kaufnahe und markenbezogene Suchrichtungen.

04

Keyword-Planer nutzen

Erweitere Ideen und prüfe grobe Nachfrage-, Kosten- und Prognosedaten.

05

Unpassende Richtungen entfernen

Sortiere Leistungen, Regionen, Zielgruppen und Absichten aus, die nicht zum Angebot passen.

06

Anzeigengruppen bilden

Ordne Keywords so, dass gemeinsame Anzeigen und Landingpages sinnvoll bleiben.

07

Keyword-Optionen und Ausschlüsse wählen

Lege Reichweite und Kontrolle bewusst fest und dokumentiere erste Negativlisten.

08

Nach dem Start weiterforschen

Prüfe Suchanfragen, Conversion-Qualität und neue Themen regelmäßig anhand echter Kampagnendaten.

Weitere Seiten im Ads-Cluster

Diese Themen bauen auf der Keywordrecherche auf

Typische Recherchefehler

Was solltest du bei Google-Ads-Keywords vermeiden?

01

Nur Suchvolumen betrachten

Große Begriffe können unklar, teuer und weit von einer tatsächlichen Entscheidung entfernt sein.

02

Fachsprache statt Kundensprache verwenden

Interne Begriffe und Branchenbezeichnungen entsprechen nicht immer den Formulierungen echter Interessenten.

03

Alle Varianten als eigenes Keyword anlegen

Rechtschreib- und Wortstellungsvarianten müssen nicht automatisch einzeln gepflegt werden.

04

Keyword und Suchanfrage gleichsetzen

Die tatsächliche Nutzersuche kann vom hinterlegten Begriff abweichen und muss separat kontrolliert werden.

05

Zu große Anzeigengruppen bilden

Unterschiedliche Leistungen und Intentionen lassen sich dann nicht mit einer einzigen Anzeige und Landingpage sauber beantworten.

06

Negative Keywords ungeprüft kopieren

Allgemeine Listen können Begriffe blockieren, die für dein konkretes Angebot wertvoll sind.

07

Keyword-Planer als Vorhersage verstehen

Such- und Kostenschätzungen sind Orientierungswerte und keine Garantie für spätere Kampagnenergebnisse.

08

Landingpages erst später bedenken

Keywords ohne passende Zielseite erzeugen schnell Klicks, aber wenig Verständnis und Vertrauen.

09

Nach dem Start nicht weiter recherchieren

Erst echte Suchanfragen und Conversion-Daten zeigen, welche Themen erweitert, begrenzt oder neu strukturiert werden sollten.

Häufige Fragen

Fragen zur Google-Ads-Keywordrecherche

Was ist ein Keyword bei Google Ads?

Ein Keyword ist ein von dir im Konto hinterlegtes Wort oder eine Wortgruppe. Zusammen mit der Keyword-Option hilft es Google dabei, deine Anzeige mit passenden Suchanfragen zu verbinden.

Was ist der Unterschied zwischen Keyword und Suchanfrage?

Das Keyword wird von dir angelegt. Die Suchanfrage ist die tatsächliche Eingabe eines Nutzers. Abhängig von Keyword-Option, Bedeutung und weiteren Signalen können mehrere unterschiedliche Suchanfragen zu einem Keyword passen.

Wie viele Keywords gehören in eine Anzeigengruppe?

Eine feste ideale Zahl gibt es nicht. Wichtiger ist, dass alle enthaltenen Keywords dieselbe klare Suchintention besitzen und mit gemeinsamen Anzeigen sowie derselben Landingpage überzeugend beantwortet werden können.

Ist ein hohes Suchvolumen immer besser?

Nein. Hohe Nachfrage kann mit breiter Bedeutung, starkem Wettbewerb und höherem Risiko unpassender Klicks verbunden sein. Relevanz und wirtschaftliche Nähe zum Angebot sind wichtiger als Volumen allein.

Ist der Google Keyword-Planer kostenlos?

Der Keyword-Planer ist ein Werkzeug innerhalb von Google Ads. Für den Zugriff benötigst du ein Google-Ads-Konto; bestimmte Funktionen setzen eine abgeschlossene Kontoeinrichtung voraus. Die angezeigten Werte sind Schätzungen.

Welche Keyword-Option ist für Anfänger am besten?

Es gibt keine pauschal beste Option. Die Wahl hängt von Ziel, Datenbasis, Gebotsstrategie, Budget und gewünschter Kontrolle ab. Unabhängig von der Option solltest du Suchanfragen und Conversion-Qualität regelmäßig prüfen.

Bedeutet genau passend eine identische Wortfolge?

Nein. Genau passend kann Suchanfragen mit derselben Bedeutung oder Suchintention abdecken und ist nicht ausschließlich auf eine identische Zeichenfolge begrenzt.

Was sind ausschließende Keywords?

Ausschließende beziehungsweise negative Keywords verhindern, dass Anzeigen bei bestimmten Suchbegriffen berücksichtigt werden. Sie helfen, klar irrelevante Suchrichtungen zu begrenzen, müssen aber sorgfältig gewählt werden.

Wie oft sollte ich Suchanfragen prüfen?

Zu Beginn und nach größeren Änderungen ist eine engere Kontrolle sinnvoll. Der passende Rhythmus hängt von Budget, Datenmenge und Kampagnengröße ab. Wichtig ist, regelmäßig genug zu prüfen, ohne anhand einzelner Klicks vorschnelle Entscheidungen zu treffen.

Keywords immer gemeinsam mit der Landingpage planen

Die beste Keywordliste bringt wenig, wenn Besucher nach dem Klick keine passende Antwort finden. Der nächste Schritt ist deshalb die Verbindung aus Suchintention, Anzeigenversprechen, Vertrauen und einer klaren Conversion-Möglichkeit.

Ads-Landingpage erstellen