Interne Links
- verbinden Grundlagen und Vertiefungen
- führen Nutzer durch einen Themencluster
- helfen beim Auffinden wichtiger Seiten
- können Seitenprioritäten verdeutlichen

Du brauchst für die erste Backlink-Analyse kein kostenpflichtiges SEO-Tool. Die Google Search Console zeigt dir, welche deiner Seiten externe Verweise erhalten, von welchen Websites sie kommen und welche Linktexte häufig vorkommen. So nutzt du den Bericht Schritt für Schritt – auch wenn du zum ersten Mal hineinschaust.
Öffne die Search Console, melde dich mit deinem Google-Konto an und wähle oben die richtige bestätigte Website-Property aus. Wenn du mehrere Versionen oder Websites verwaltest, achte darauf, dass du die Daten der gewünschten Seite betrachtest. Ist deine Website dort noch nicht bestätigt, hilft dir die Anleitung Google Search Console für Anfänger bei der Einrichtung.
Den Menüpunkt „Links“ findest du in der Navigation. Seine Position kann sich ändern.
Gehe im Bereich „Externe Links“ zu „Meistverlinkte Seiten“ und wähle „Mehr“. Du erkennst, welche deiner Seiten viele externe Verweise bekommen. Klicke auf eine Ziel-URL und anschließend auf eine verweisende Website, um die einzelnen Quellseiten anzusehen.
Deine Frage: Sind das die wichtigsten und hilfreichsten Seiten – oder führen Links auf alte, unpassende URLs?
Unter „Top-verweisende Websites“ siehst du, welche Domains häufig auf deine Website verlinken. Google fasst Subdomains normalerweise unter der Stammdomain zusammen. Ein hoher Linkzähler ist deshalb weder automatisch ein Qualitätsbeweis noch die Anzahl unabhängiger Empfehlungen.
Deine Frage: Sind passende Fachblogs, Verbände, Kunden oder Branchenportale dabei? Öffne bei Bedarf die konkrete verlinkende Seite.
Unter „Top-verweisender Text“ findest du die häufigsten Formulierungen, mit denen andere Seiten auf dich verweisen. Steht dort etwa dein Firmenname, der Name eines Ratgebers oder ein thematischer Begriff? Leere Einträge können beispielsweise bei Bildlinks vorkommen.
Wichtig: Diese Übersicht gruppiert Linktexte; sie zeigt dir nicht automatisch jede Kombination aus Linktext und Quellseite. Den Kontext musst du bei konkreten Links selbst nachsehen.
Wähle im Linkbericht „Externe Links exportieren“. Mit „Neueste Links“ erhältst du zuletzt von Google gefundene Links; mit „Weitere Beispiel-Links“ eine weitere Auswahl. Je nach Bericht kannst du Daten als CSV-Datei oder in Google Tabellen herunterladen. Einzelne Tabellen lassen sich ebenfalls exportieren.
Das Funddatum ist nicht automatisch das Veröffentlichungsdatum des Backlinks. Exportierte und angezeigte Daten können zudem unvollständig sein.
Übertrage die für dich relevanten Links in eine Tabelle. Sinnvolle Spalten sind verweisende Domain, Quell-URL, deine Ziel-URL, Thema, Linktext (wenn manuell geprüft), Zustand der Zielseite und nächste Maßnahme. Beurteile nicht jede Zeile nur nach einem automatischen Risikowert.
Beispiel für Maßnahmen: „Link funktioniert“, „Inhalt aktualisieren“, „passende 301 prüfen“ oder „Kooperationspartner kontaktieren“.
Er ist keine vollständige Backlink-Datenbank. Google zeigt eine Auswahl und fasst doppelte Links zusammen. Tabellen sind begrenzt; für externe Linkexporte können mehr Zeilen verfügbar sein.
Du erhältst hier auch keinen Google-Qualitätsscore pro Link und keine sichere Aussage, welche einzelne Verlinkung dein Ranking beeinflusst. Historisch gefundene Links können inzwischen entfernt worden sein. Der Bericht weist außerdem nicht aus, ob ein Link nofollow verwendet.
Angenommen, du betreibst eine kleine Gartenwebsite. In der Search Console entdeckst du, dass dein älterer Pflanzkalender von mehreren passenden Gartenblogs verlinkt wird. Die Zielseite enthält aber veraltete Hinweise.
So gehst du vor: Aktualisiere die Angaben, prüfe die verweisenden Seiten und ergänze intern einen Link zu deinem neueren Ratgeber für saisonale Gartenarbeiten. Falls der alte Kalender dauerhaft durch eine inhaltlich passende neue Seite ersetzt wurde, kann eine gezielte Weiterleitung sinnvoll sein. Leite ihn nicht einfach auf die Startseite um.
Du nutzt so das tatsächliche Interesse an einem Thema, statt aus der bloßen Anzahl an Backlinks auf Qualität oder eine Rankinggarantie zu schließen.
Für die Auswertung und die nächsten Verbesserungen sind diese drei Fachartikel besonders hilfreich. Die komplette SEO-Themenübersicht findest du auf unserer zentralen Seite.
Gerade beim Thema Backlinks sind Primärquellen wichtig. Die folgenden Google-Dokumente erklären crawlbare Links, Linkspam, Linkattribute und den sehr gezielten Einsatz des Disavow-Tools.