Alle sachlichen Angaben sammeln
- Produktart und Verwendungszweck
- Materialien, Maße und Gewicht
- Farben, Größen und Varianten
- Lieferumfang und Zubehör
Dein Listing ist die eigentliche Produktseite in deinem Etsy-Shop. Hier legst du Bilder, Titel, Kategorie, Beschreibung, Preis, Varianten, Personalisierung, Tags, Bearbeitungszeit und Versand vollständig an.
Von Luisa Luer – Verkauf über Etsy seit 2018
Je vollständiger deine Vorbereitung ist, desto leichter kannst du das Artikelformular ohne Unterbrechungen ausfüllen.
Berücksichtige Material, Arbeitszeit, Verpackung, Versand, Etsy-Gebühren, Werbung, Fixkosten, Steuern und deine gewünschte Marge.
Entscheide, ob du einen physischen Artikel verschickst, eine digitale Datei automatisch bereitstellst oder ein personalisiertes Produkt nach Bestellung anfertigst.
Die Bilder müssen nicht nur schön aussehen. Sie sollen das Produkt erklären und möglichst viele Fragen bereits vor dem Kauf beantworten.
Das erste Bild erscheint in Suchergebnissen und im Shop. Das Produkt sollte sofort erkennbar sein und nicht von Dekoration oder Text verdeckt werden.
Ergänze Vorderseite, Rückseite, Seitenansicht, Details, Materialstruktur und wichtige Verarbeitungselemente.
Zeige das Produkt in einer realistischen Umgebung oder neben einem bekannten Vergleichsgegenstand. Maße sollten zusätzlich im Text stehen.
Zeige Farben, Schriftarten, Größen oder mögliche Gestaltungen so, dass die Beschriftung mit den Auswahlfeldern im Listing übereinstimmt.
Beschreibe im Alt-Text konkret, was auf dem jeweiligen Bild zu sehen ist. Das verbessert die Zugänglichkeit für Nutzer mit Screenreader.
Diese Angaben helfen Käufern und Etsy dabei, dein Produkt richtig zu verstehen und einzuordnen.
| Feld | Was du einträgst | Worauf du achten solltest |
|---|---|---|
| Titel | Eine verständliche Produktbezeichnung mit wichtigen Merkmalen. | Beginne möglichst konkret und vermeide unlesbare Keyword-Ketten. |
| Artikelart | Je nach Formular beispielsweise physischer oder digitaler Artikel. | Die Auswahl beeinflusst Versand, Download und weitere Eingabefelder. |
| Wer hat es hergestellt? | Du selbst, ein Mitglied deines Shops oder ein anderes Unternehmen. | Bei Produktionspartnern müssen die erforderlichen Angaben korrekt hinterlegt werden. |
| Was ist es? | Fertiger Artikel oder Material beziehungsweise Werkzeug. | Wähle die Angabe, die dein Angebot tatsächlich beschreibt. |
| Wann hergestellt? | Herstellungszeitraum oder Angabe für auf Bestellung gefertigte Produkte. | Vintage-Artikel müssen die dafür geltenden Etsy-Voraussetzungen erfüllen. |
| Kategorie | Die genaueste verfügbare Produktkategorie. | Eine präzise Kategorie kann zusätzliche passende Attribute öffnen. |
| Attribute | Zum Beispiel Farbe, Anlass, Stil, Material oder Raum. | Fülle nur passende Angaben aus und erfinde keine Merkmale für mehr Reichweite. |
Die Beschreibung sollte zuerst den Nutzen erklären und danach alle sachlichen Informationen liefern, die der Käufer für seine Entscheidung benötigt.
Nenne in den ersten Sätzen, was angeboten wird, für wen es gedacht ist und was daran besonders oder hilfreich ist.
Vermeide Missverständnisse durch eine klare Aufzählung aller enthaltenen und nicht enthaltenen Bestandteile.
Gib Maße, Farben, Materialien, Größen, Pflegehinweise und relevante Unterschiede zwischen Varianten an.
Beschreibe, welche Angaben der Käufer machen muss, wie die Bestellung verarbeitet wird und wann mit Versand oder Download zu rechnen ist.
Der Verkaufspreis sollte nicht aus dem Bauch heraus entstehen. Bestand und interne Kennzeichnung müssen zu deinem tatsächlichen Ablauf passen.
Rechne Material, Arbeitszeit, Etsy-Kosten, Zahlungsbearbeitung, Verpackung, Versand, Werbung, Fixkosten und gewünschte Marge ein.
Trage nur eine Menge ein, die du tatsächlich liefern oder innerhalb deiner Bearbeitungszeit anfertigen kannst.
Eine eigene Artikelnummer hilft dir bei Lager, Varianten, Einkauf und Buchhaltung, besonders wenn dein Sortiment wächst.
Prüfe, ob das Listing nach Ablauf oder Verkauf automatisch erneuert werden soll und berücksichtige die damit verbundene Einstellgebühr.
Varianten verändern eine feste Produktauswahl. Personalisierungsfelder erfassen individuelle Angaben des Käufers.
Nutze Varianten für fest definierte Optionen, die sich auf Preis, Bestand oder Ausführung auswirken können.
Formuliere eine konkrete Feldbezeichnung und erkläre, wo der Text auf dem Produkt erscheint.
Eine Optionsliste eignet sich beispielsweise für Schriftarten, Textfarben oder feste Gestaltungsvarianten.
Erkläre genau, welche Datei benötigt wird, wie viele Dateien hochgeladen werden sollen und welche Qualität erforderlich ist.
Die Angaben sollten dein Produkt präzise beschreiben. Unpassende Begriffe bringen keinen hilfreichen Besucher in dein Listing.
Nutze unterschiedliche Begriffe für Produktart, Stil, Anlass, Zielgruppe und wichtige Eigenschaften.
Trage nur Materialien ein, die im Produkt wirklich verwendet werden und für Käufer relevant sind.
Verwende die Sprache, die du beim Shop eingerichtet hast, und ergänze nur Übersetzungen, die du zuverlässig pflegen kannst.
Prüfe nach der Veröffentlichung Aufrufe, Favoriten, Verkäufe und Suchbegriffe. Verändere gut laufende Listings nur vorsichtig.
Der Käufer muss erkennen können, wann dein Produkt versandbereit ist und welche Lieferkosten entstehen.
Wähle die passende Art und lege eine Bearbeitungszeit fest, die du auch bei mehreren Bestellungen zuverlässig einhalten kannst.
Versandprofile helfen dir, Versandländer, Dienstleister, Kosten und Bearbeitungszeiten für ähnliche Listings einheitlich zu verwalten.
Berücksichtige Porto, Verpackung, Füllmaterial, Etiketten, Arbeitszeit und gegebenenfalls Sendungsverfolgung.
Bei digitalen Artikeln lädst du die Verkaufsdateien hoch und erklärst Dateiformat, Inhalt, Nutzung und erforderliche Programme.
Öffne die Vorschau und prüfe das Listing einmal vollständig aus Sicht eines Käufers.
Im nächsten Schritt entwickelst du verständliche Titel und passende Suchphrasen, ohne dein Listing mit Wiederholungen und Keyword-Ketten zu überladen.