Template oder Vorlage
Der Käufer erhält eine bearbeitbare Grundstruktur und passt sie an den eigenen Bedarf an.
Eine gute Vorlage spart Zeit, reduziert Fehler und verhindert, dass Käufer bei null anfangen müssen. Auf dieser Seite erfährst du, welches Dateiformat zum Anwendungsfall passt, wie du Kopierlinks und Zugriffsrechte sauber einrichtest, welche Hinweise zu Programmen und Lizenzen nötig sind und wie du ein Template vor dem Verkauf wirklich testest.
Von Luisa Luer – Verkauf über Amazon FBA, Etsy und Digistore24 seit 2018
Ein Template liefert eine anpassbare Grundstruktur. Der Käufer ersetzt Beispiele, Texte, Zahlen oder Farben und verwendet die Vorlage für den eigenen Zweck.
Der Käufer erhält eine bearbeitbare Grundstruktur und passt sie an den eigenen Bedarf an.
Der Käufer wird durch Fragen und Aufgaben zu einem persönlichen Ergebnis geführt.
Du erstellst das Endergebnis individuell für den Kunden. Es handelt sich nicht mehr nur um eine Vorlage.
Muss der Käufer Inhalte hauptsächlich ersetzen oder anpassen, passt ein Template. Muss er erst durch Aufgaben zu einer eigenen Lösung gelangen, ist ein Workbook meist geeigneter.
Canva, Notion oder Excel sind nicht automatisch die beste Wahl. Das verwendete Tool sollte die Aufgabe vereinfachen und zur Erfahrung der Zielgruppe passen.
Geeignet für Designs, Präsentationen, Social-Media-Grafiken und optisch anpassbare Dokumente. Prüfe, ob verwendete Elemente kostenlos oder kostenpflichtig sind.
Geeignet für Kalkulationen, Pläne, Listen und Auswertungen. Formeln, geschützte Bereiche und Eingabefelder müssen klar gekennzeichnet sein.
Geeignet für Dashboards, Datenbanken, Workspaces und verknüpfte Prozesse. Der Käufer benötigt ein passendes Konto und muss die Vorlage duplizieren können.
Geeignet für Texte, Briefings, Angebote, Fragebögen oder E-Mail-Strukturen. Kompatibilität und Bearbeitbarkeit müssen genannt werden.
Geeignet, wenn Inhalte gedruckt oder mit Formularfeldern ausgefüllt werden. Eine normale PDF ist nur eingeschränkt bearbeitbar.
Nur sinnvoll, wenn jedes Format einen eigenen Nutzen erfüllt. Mehr Dateien sind nicht automatisch ein besseres Produkt.
Einer der häufigsten Fehler bei Templates ist ein falscher Link. Käufer landen dann in deiner Originaldatei, können nichts bearbeiten oder erhalten Zugriff auf Inhalte, die nicht für sie bestimmt sind.
Arbeite nie direkt in der Datei, die Käufer erhalten. So kannst du jederzeit eine saubere Ausgangsversion wiederherstellen.
Der Käufer sollte eine eigene Kopie anlegen, statt in deiner Originaldatei zu arbeiten.
Öffne den Link in einem privaten Browserfenster oder mit einem zweiten Konto. Nur so erkennst du fehlende Berechtigungen.
Erkläre, wo der Käufer klickt, wie er eine Kopie erstellt und wo die neue Datei gespeichert wird.
Bei wichtigen Produkten kann eine zusätzliche PDF-Anleitung oder Ersatzdatei Probleme mit einem einzelnen Tool abfangen.
Auch eine einfache Vorlage braucht eine kurze Anleitung. Käufer müssen wissen, welche Bereiche angepasst werden, welche nicht verändert werden sollten und wie das Ergebnis gespeichert oder exportiert wird.
Käufer sollten vor dem Kauf erkennen können, ob die Vorlage nur privat, im eigenen Unternehmen oder auch für Kundenprojekte verwendet werden darf.
Formuliere Nutzungsbedingungen klar und verständlich. Diese Seite bietet keine rechtliche Beratung und ersetzt keine individuelle Prüfung deiner Lizenztexte.
Das Beispiel zeigt, welche Bestandteile zusätzlich zur eigentlichen Vorlage benötigt werden.
Ziel: Der Käufer plant vier Wochen Inhalte und kann die Struktur anschließend jeden Monat erneut verwenden.
Du kennst jede Funktion deiner Vorlage. Ein Käufer nicht. Deshalb sollte mindestens eine außenstehende Person den Zugriff, die Anpassung und den Export ohne zusätzliche Erklärung ausprobieren.
Eine gute Produktseite verhindert falsche Erwartungen. Besonders wichtig sind Programm, Dateiformat, Bearbeitbarkeit, enthaltene Dateien und Nutzungsrechte.
Idee, Nachfrage, Zielgruppe, Preis, Auslieferung und Vermarktung werden bereits auf den allgemeinen Supportseiten ausführlich erklärt.
Wiederkehrende Aufgabe wählen und Nachfrage prüfen.
Zielgruppe festlegen und passende Struktur entwickeln.
Datei, Beispiel und Anleitung erstellen und testen.
Zugriff einrichten und Anwendung sichtbar machen.
Ein gutes Template ist nicht nur optisch ansprechend. Es muss zuverlässig funktionieren und auch ohne deine persönliche Hilfe verständlich sein.
Nein. Biete nur Formate an, die du zuverlässig testen und erklären kannst. Mehr Formate erhöhen auch den Supportaufwand.
Ja, zumindest eine kurze. Zugriff, Kopie, Anpassung, Speicherung und Export sollten erklärt werden.
Prüfe deine Vorlagen regelmäßig und lege fest, ob Käufer spätere Updates erhalten. Veraltete Links oder Funktionen sollten zeitnah korrigiert werden.
Ja. Die Vorlagen sollten jedoch thematisch zusammengehören und gemeinsam einen klaren Anwendungsbereich abdecken.