E-Book
Der Schwerpunkt liegt auf Lesen und Verstehen. Der Leser erhält Wissen, Erklärungen und Anleitungen.
Ein gutes Workbook ist kein langes PDF mit ein paar freien Zeilen. Es führt den Käufer durch Fragen, Entscheidungen und konkrete Aufgaben zu einem sichtbaren Ergebnis. Auf dieser Seite erfährst du, wie du sinnvolle Übungen entwickelst, Seiten richtig aufbaust, genügend Platz einplanst und das Workbook für Druck und digitale Nutzung vorbereitest.
Von Luisa Luer – Verkauf über Amazon FBA, Etsy und Digistore24 seit 2018
Die Produktform bestimmt, wie der Käufer mit deinem Inhalt arbeitet. Ein Workbook ist dann die richtige Wahl, wenn das Ergebnis durch eigenes Nachdenken, Eintragen oder Ausprobieren entsteht.
Der Schwerpunkt liegt auf Lesen und Verstehen. Der Leser erhält Wissen, Erklärungen und Anleitungen.
Der Käufer arbeitet aktiv mit. Fragen, Übungen und Tabellen führen zu einem persönlichen Ergebnis.
Der Schwerpunkt liegt auf Organisation, Kontrolle oder Wiederholung. Tiefere Erklärungen sind meist kürzer.
Braucht der Käufer vor allem Wissen, ist ein E-Book sinnvoll. Muss er selbst Antworten entwickeln, Entscheidungen treffen oder einen Plan ausfüllen, passt ein Workbook besser.
Eine Aufgabe gehört nur dann in dein Workbook, wenn sie den Käufer bei einer Entscheidung, Planung oder Umsetzung weiterbringt. Freie Felder ohne klare Anleitung wirken schnell wie Füllmaterial.
Geeignet für Erfahrungen, Ziele, Probleme und persönliche Entscheidungen. Die Frage sollte konkret genug sein, damit der Käufer weiß, worauf er antworten soll.
Geeignet, wenn mehrere feste Möglichkeiten verglichen oder priorisiert werden sollen.
Geeignet, um den aktuellen Stand sichtbar zu machen oder Fortschritte zu vergleichen.
Geeignet, wenn Informationen gesammelt, sortiert, geplant oder miteinander verglichen werden.
Geeignet zur Kontrolle, ob alle Voraussetzungen oder Arbeitsschritte erledigt wurden.
Geeignet, wenn der Käufer außerhalb des Workbooks etwas testen, erstellen oder anwenden soll.
Jede Seite sollte den Käufer ohne zusätzliche Erklärung führen. Eine klare Reihenfolge verhindert, dass Aufgaben missverstanden oder nur oberflächlich ausgefüllt werden.
Ein kurzer Satz reicht. Der Käufer sollte verstehen, wofür er die Aufgabe später benötigt.
Vermeide unklare Formulierungen wie „Denke darüber nach“. Sage konkret, was notiert, bewertet oder ausgewählt werden soll.
Ein Beispiel hilft besonders bei Tabellen, Skalen und offenen Fragen, die unterschiedlich verstanden werden könnten.
Der Platz sollte zur Aufgabe passen. Eine komplexe Reflexionsfrage braucht mehr Raum als eine kurze Auswahl.
Zeige, wie das Ergebnis weiterverwendet wird. Dadurch entsteht ein zusammenhängender Arbeitsprozess.
Viele Workbooks sehen auf den ersten Blick hochwertig aus, sind aber kaum nutzbar. Zu kleine Felder, enge Tabellen und große Dekorationen machen das Ausfüllen unnötig schwierig.
Lege vor der Gestaltung fest, wie Käufer das Workbook nutzen sollen. Eine reine Druckversion hat andere Anforderungen als ein PDF mit Formularfeldern.
Prüfe Seitenränder, Kontrast, Tintenverbrauch, Schriftgröße und ausreichend Platz zum handschriftlichen Ausfüllen.
Das Workbook wird auf Tablet oder Computer gelesen und eventuell mit Notizfunktionen bearbeitet.
Formularfelder ermöglichen direkte Eingaben. Feldgröße, Tab-Reihenfolge, Speicherung und Kompatibilität müssen getestet werden.
Teste die Datei nicht nur in deinem eigenen Programm. Käufer nutzen unterschiedliche PDF-Reader, Browser und Geräte.
Das Beispiel zeigt nicht nur Kapitelüberschriften, sondern die tatsächliche Funktion der einzelnen Workbook-Abschnitte.
Ziel: Der Käufer entwickelt aus seiner aktuellen Situation einen realistischen Wochenplan, feste kurze Routinen und eine klare Aufgabenverteilung.
Käufer möchten wissen, was sie im Workbook tatsächlich tun und welches Ergebnis dabei entsteht. Eine reine Aussage wie „50 Seiten“ erklärt den Nutzen kaum.
Die ausführlichen Grundlagen zu Idee, Nachfrage, Zielgruppe, Preis, Auslieferung und Vermarktung stehen bereits auf den allgemeinen Supportseiten. Hier reicht deshalb eine kompakte Weiterleitung.
Problem auswählen und Nachfrage prüfen.
Ergebnis festlegen und Workbook aufbauen.
Aufgaben gestalten, testen und Preis festlegen.
Auslieferung einrichten und Nutzen zeigen.
Ein gutes Workbook wird nicht durch möglichst viele Seiten besser. Entscheidend ist, ob die Aufgaben sinnvoll aufeinander aufbauen und praktisch nutzbar sind.
So viele wie nötig, um das versprochene Ergebnis zu erreichen. Jede Aufgabe sollte einen klaren Zweck besitzen.
Der Platz richtet sich nach der Aufgabe. Offene Reflexionsfragen benötigen deutlich mehr Raum als Auswahlfragen oder kurze Bewertungen.
Nein. Du kannst eine Druckversion, eine digitale Version oder beide Varianten anbieten. Wichtig ist eine klare Erklärung zur Nutzung.
Ja, aber kürze sie auf das Wissen, das für die jeweilige Aufgabe benötigt wird. Ein Workbook sollte nicht aus langen Lesekapiteln bestehen.