Mini-Kurs
Ein enges Thema, wenige Module und ein klarer Abschluss. Geeignet für einen schnellen, konkreten Fortschritt.
Ein Mini-Kurs sollte ein eng begrenztes Problem lösen und in kurzer Zeit zu einem sichtbaren Ergebnis führen. Auf dieser Seite erfährst du, wie du ein passendes Kursergebnis auswählst, Module sinnvoll begrenzt, Lektionen aufbaust, Videos verständlich produzierst und den Kurs technisch sauber bereitstellst.
Von Luisa Luer – Verkauf über Amazon FBA, Etsy und Digistore24 seit 2018
Ein Mini-Kurs ist keine gekürzte Version eines riesigen Kurses. Er konzentriert sich auf ein konkretes Teilproblem und führt schneller zu einem klaren Ergebnis.
Ein enges Thema, wenige Module und ein klarer Abschluss. Geeignet für einen schnellen, konkreten Fortschritt.
Mehrere Teilprobleme, umfangreichere Theorie und längere Begleitung. Geeignet für größere Veränderungen.
Gemeinsame Umsetzung zu einem festen Termin. Geeignet, wenn Fragen und direkte Rückmeldung wichtig sind.
Kann der Käufer das Ergebnis innerhalb weniger Lektionen selbstständig erreichen, passt ein Mini-Kurs. Braucht er mehrere Wochen, viele Zwischenschritte oder persönliche Begleitung, ist ein größeres Angebot sinnvoller.
Ein Mini-Kurs wird unübersichtlich, wenn er zu viele Ziele gleichzeitig verfolgt. Das Ergebnis sollte nach dem Kurs überprüfbar sein.
„Erfolgreich auf Instagram werden“ umfasst Strategie, Content, Reichweite, Community, Verkauf und Analyse.
„In 90 Minuten einen vollständigen 4-Wochen-Contentplan erstellen“ beschreibt ein konkretes Ergebnis.
„Die Grundlagen von Positionierung verstehen“ sagt noch nicht, was der Käufer anschließend fertig hat.
„Eine klare Positionierung in drei Sätzen formulieren und auf der Startseite einsetzen“ ist überprüfbar.
Ein Mini-Kurs braucht nicht möglichst viele Module. Jeder Abschnitt sollte eine klare Funktion erfüllen und mit einem sichtbaren Zwischenergebnis enden.
Der Käufer sollte sofort wissen, was er benötigt, wie lange der Kurs dauert und welches Ergebnis am Ende vorliegt.
Sammle Angaben, Materialien oder Grundentscheidungen, bevor die eigentliche Umsetzung beginnt.
Vermeide Lektionen, die gleichzeitig erklären, planen, gestalten und kontrollieren wollen.
Der Käufer sollte am Ende wissen, ob die Aufgabe erledigt ist und was als Nächstes folgt.
Fasse zusammen, was erstellt wurde und wie der Käufer das Ergebnis weiterverwendet.
Der Käufer braucht Orientierung, eine klare Aufgabe und ein sichtbares Ergebnis. Ein Video allein führt nicht automatisch zur Umsetzung.
Vermittle nur das Wissen, das für den nächsten Arbeitsschritt benötigt wird.
Sage eindeutig, was der Käufer nach dem Video bearbeiten, entscheiden oder erstellen soll.
Zeige, woran der Käufer erkennt, dass die Lektion erfolgreich abgeschlossen ist.
Verstehen → anwenden → Ergebnis prüfen. Fehlt einer dieser Schritte, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass Käufer den Kurs nur ansehen statt umsetzen.
Gute Tonqualität, ein klarer Bildschirm und eine verständliche Erklärung sind wichtiger als aufwendige Effekte.
Ein technisch guter Kurs führt Käufer ohne Umwege von der Zahlung zum richtigen Modul. Jeder Link, Download und Fortschrittsstatus sollte funktionieren.
Der Käufer sollte direkt erkennen, wo er sich anmeldet und wie er ein Passwort festlegt.
Vermeide kryptische Titel. Die Kursübersicht sollte den Arbeitsweg sofort verständlich machen.
Arbeitsblätter und Vorlagen sollten direkt bei der passenden Lektion liegen.
Videos, Buttons, Downloads und Texte dürfen auf kleineren Geräten nicht abgeschnitten sein.
Nur so erkennst du fehlende Berechtigungen, falsche Freischaltungen und veraltete Dateien.
Das Beispiel zeigt einen begrenzten Kurs mit einem klaren Endergebnis statt einer Sammlung lose verbundener Videos.
Ziel: Solo-Selbstständige erstellen einen vollständigen Monatsplan mit Themen, Formaten und Handlungsaufforderungen.
Käufer möchten wissen, was sie nach dem Kurs fertig haben. „Sechs Videos und drei PDFs“ beschreibt den Umfang, aber noch nicht den Nutzen.
Idee, Nachfrage, Zielgruppe, Preis, Auslieferung und Vermarktung werden bereits ausführlich auf den allgemeinen Supportseiten erklärt.
Enges Kursproblem wählen und Bedarf prüfen.
Kursergebnis festlegen und Module planen.
Lektionen erstellen, testen und Preis festlegen.
Kurs ausliefern und Ergebnis vermarkten.
Ein Mini-Kurs wird nicht durch viele Stunden Inhalt besser. Entscheidend ist, ob Käufer das versprochene Ergebnis tatsächlich erreichen können.
So lang wie nötig, um das konkrete Ergebnis zu erreichen. Für viele Mini-Kurse reichen wenige kurze Lektionen mit klaren Aufgaben.
Nein. Bildschirmaufnahmen, Folien, Audio oder eine Kombination können ausreichen. Die gewählte Form sollte zum Thema und zur Erklärung passen.
Nein. Du kannst eine Verkaufsplattform mit Kursbereich nutzen. Wichtig sind zuverlässiger Zugang, klare Navigation und funktionierende Downloads.
Nicht zwingend. Wenn Feedback, Fragen oder individuelle Korrekturen wesentlich für das Ergebnis sind, kann ein hybrides Angebot besser passen.