Informationswert
Nutze Bilder, die den Text wirklich ergänzen: Screenshots, Diagramme, Beispiele, Produktansichten oder eigene Visualisierungen.
Bilder können Inhalte verständlicher machen, Vertrauen schaffen und zusätzlich über Google Bilder sichtbar werden. Gleichzeitig gehören große oder falsch eingebundene Bilddateien zu den häufigsten Ursachen für unnötig langsame Seiten. Hier lernst du, wie du Bilder sinnvoll benennst, Alt-Texte schreibst, Dateigröße und Format wählst und technische Fehler vermeidest.
Von Luisa Luer – SEA/SEO-Expertin seit 2014
Dazu gehören nicht nur Alt-Texte. Auch Bildqualität, Dateigröße, Dateiname, Platzierung im passenden Seitenkontext, technische Erreichbarkeit und eine saubere HTML-Einbindung spielen eine Rolle.
Ziel ist nicht, jedes Bild künstlich mit Keywords zu versehen. Ein gutes Bild sollte zuerst einen echten Zweck erfüllen: erklären, zeigen, vergleichen, dokumentieren oder den Inhalt sinnvoll ergänzen.
Für SEO und Nutzererlebnis solltest du jedes wichtige Bild aus mehreren Perspektiven prüfen.

Nutze Bilder, die den Text wirklich ergänzen: Screenshots, Diagramme, Beispiele, Produktansichten oder eigene Visualisierungen.
Verwende kurze, verständliche Dateinamen statt automatischer Kamera- oder Exportnamen wie IMG_4837.jpg.
Beschreibe informative Bilder knapp und im Kontext der Seite. Keyword-Stuffing hilft weder Nutzern noch Suchmaschinen.
Platziere Bilder möglichst in der Nähe des Textes, den sie erklären oder veranschaulichen.
Wähle eine passende Auflösung und ein effizientes Format, damit Qualität und Ladezeit im Verhältnis bleiben.
Nutze echte Bild-Elemente, passende Abmessungen und responsive Varianten, damit Browser und Suchmaschinen das Bild sauber verarbeiten können.
Der Alt-Text beschreibt die Information oder Funktion eines Bildes. Er ist besonders wichtig für Barrierefreiheit und hilft Suchmaschinen zusätzlich dabei, den Bildinhalt im Seitenkontext einzuordnen.
Beispiel: Eine Grafik zeigt den Ablauf einer Keyword-Recherche mit fünf Schritten. Dann sollte der Alt-Text genau diesen Informationsgehalt beschreiben.
alt="Keyword-Recherche in fünf Schritten: Thema festlegen, Suchbegriffe sammeln, Suchintention prüfen, Keywords bewerten und Zielseite zuordnen"Ein Screenshot der Search Console muss nicht jede Zahl wiederholen. Entscheidend ist, warum der Screenshot im Artikel steht.
alt="Google Search Console mit Suchanfragen, Klicks, Impressionen und durchschnittlicher Position"Ein rein dekoratives Trennelement, Muster oder Schmuckbild sollte Screenreader nicht mit einer unnötigen Beschreibung belasten.
alt=""Automatischer Dateiname, unklarer Kontext und ein Alt-Text, der nur Keywords aneinanderreiht.
IMG_4837.jpg
SEO Bilder SEO Alt Text Bilder optimieren Google Bilder Ranking SEO
Kurzer beschreibender Dateiname und ein Alt-Text, der genau die relevante Bildinformation erklärt.
alt-text-beispiel-seo.png
Beispiel für einen beschreibenden Alt-Text bei einem SEO-Artikel
Entscheidend sind Bildart, Transparenz, gewünschte Qualität, Browserunterstützung und Dateigröße.
Bewährtes Format für Fotos. Gute Komprimierung, aber keine Transparenz.
Geeignet, wenn Transparenz oder verlustfreie Darstellung wichtig ist. Dateien können deutlich größer werden.
Können bei vergleichbarer Qualität kleinere Dateien liefern und eignen sich deshalb häufig gut für Websites.
Ideal für skalierbare Icons, Logos und einfache Illustrationen, wenn das Motiv als Vektor vorliegt.
Browser, Besucher und Suchmaschinen profitieren von einer klaren, stabilen und schnellen Einbindung.
Google kann Bilder über das src-Attribut eines normalen img-Elements entdecken. CSS-Hintergrundbilder werden nicht wie normale Inhaltsbilder indexiert.
Width und height helfen dem Browser, vor dem Laden Platz zu reservieren und Layoutverschiebungen zu vermeiden.
Mit srcset und sizes kann der Browser abhängig vom Display eine passend dimensionierte Datei auswählen.
Komprimiere Bilder vor dem Upload und lade nicht pauschal eine viel größere Auflösung als tatsächlich benötigt.
Bilder weit unterhalb des sichtbaren Bereichs können später geladen werden. Das wichtigste sichtbare Bild sollte dagegen nicht unnötig verzögert werden.
Kontrolliere, ob sehr große Bilder, falsche Dimensionen oder das Ladeverhalten die Seitengeschwindigkeit unnötig verschlechtern.
Google berücksichtigt den Seitenkontext, Alt-Text, Dateinamen, technische Erreichbarkeit und weitere Signale, um Bilder zu entdecken und thematisch einzuordnen.
Ein Bild zu „Alt-Texte schreiben“ sollte nicht am anderen Ende der Seite stehen. Der umgebende Inhalt hilft bei der thematischen Einordnung.
Normale Bild-Elemente sind für Suchmaschinen leichter auffindbar als rein dekorative CSS-Hintergründe.
Wenn wichtige Bilder schwer zu entdecken sind oder über externe Bild-CDNs laufen, kann eine Bild-Sitemap zusätzliche Hinweise liefern.
Für Seitenvorschauen kann eine bevorzugte Bild-URL zusätzlich über Open-Graph-Angaben oder passende strukturierte Daten signalisiert werden. Die konkrete Umsetzung gehört in die jeweiligen Meta- beziehungsweise Schema-Felder, nicht in diesen Seiteninhalt.
Erklärt, zeigt, vergleicht oder dokumentiert das Bild etwas? Wenn es keinen echten Mehrwert liefert, brauchst du es möglicherweise gar nicht.
Exportiere nicht automatisch die maximal mögliche Auflösung. Orientiere dich daran, wie groß das Bild auf der Website tatsächlich dargestellt wird.
Reduziere die Dateigröße, ohne dass wichtige Details sichtbar leiden. Fotos, Infografiken und transparente Grafiken können unterschiedliche Formate benötigen.
Nutze verständliche Wörter statt Kamera- oder Exportnamen. Der Dateiname ist nur ein kleines Signal, sollte aber trotzdem sauber sein.
Beschreibe die relevante Information knapp. Wiederhole nicht einfach die Überschrift und stopfe keine Keyword-Liste hinein.
Bild, Überschrift, Absatz und gegebenenfalls Bildunterschrift sollten thematisch zusammenpassen.
Kontrolliere Abmessungen, mobile Darstellung, responsive Varianten und ob Lazy Loading an dieser Stelle sinnvoll ist.
Nutze PageSpeed Insights und prüfe zusätzlich mobil, ob Bildqualität, Ladezeit und Layout praktisch funktionieren.
Das Bild besitzt einen echten Informations- oder Nutzwert.
Der Dateiname ist kurz und verständlich.
Informative Bilder besitzen einen passenden Alt-Text.
Dekorative Bilder werden nicht unnötig beschrieben.
Das Bild steht in der Nähe des passenden Inhalts.
Dateigröße und Auflösung sind angemessen.
Das verwendete Format passt zur Bildart.
Breite und Höhe beziehungsweise das Seitenverhältnis sind sauber reserviert.
Große Bilder werden auf Mobilgeräten nicht unnötig in voller Desktop-Größe geladen.
Wichtige Bilder sind für Suchmaschinen crawlbar.
Hero- oder LCP-Bilder werden nicht unnötig verzögert.
Die veröffentlichte Seite wurde praktisch getestet.
Der Alt-Text wird wie eine Keyword-Liste geschrieben statt wie eine sinnvolle Bildbeschreibung.
Dadurch entsteht weder für Nutzer noch für Suchmaschinen eine klare Information über das konkrete Bild.
Ein Bild wird mit mehreren tausend Pixeln hochgeladen, obwohl es auf der Seite nur deutlich kleiner angezeigt wird.
Ein inhaltlich relevantes Bild wird dekorativ eingebunden und verliert dadurch wichtige semantische Informationen.
Beim Laden springt der Inhalt, weil Bildabmessungen oder Seitenverhältnis vorher nicht feststehen.
Das wichtigste sichtbare Bild startet unnötig spät und kann dadurch die wahrgenommene Ladezeit verschlechtern.
Ein austauschbares Stockfoto steht zwar optisch schön auf der Seite, liefert aber keinen Informationswert zum Thema.
Auf dem Smartphone wird das Bild abgeschnitten, zu groß geladen oder verschiebt wichtige Inhalte.
Im kostenlosen SEO-Leitfaden gehst du die wichtigsten SEO-Schritte für eine Landingpage strukturiert durch – von Keyword und Suchintention bis zu Bildern, internen Links und technischer Kontrolle.
Offizielle Hinweise zu Bildentdeckung, Alt-Text, Dateinamen, responsiven Bildern, Bild-Sitemaps und Google Bilder.
Google-Dokumentation öffnen →Prüft unter anderem Ladezeit, Core Web Vitals und technische Optimierungspotenziale deiner veröffentlichten Seite.
PageSpeed Insights öffnen →Ordne Bilder gemeinsam mit Title, H1, Inhalt, URLs und internen Links in die gesamte Seitenoptimierung ein.
Onpage-SEO ansehen →Vertiefe Crawling, Indexierung, Core Web Vitals, mobile Nutzbarkeit und technische Seitensignale.
Technisches SEO ansehen →Bilder-SEO verbindet Onpage-Optimierung, Technik und Nutzererlebnis. Nutze die nächsten Seiten passend zu deinem aktuellen Engpass.