Alle Kapitel, Einleitung, Schluss, Quellen und Zusatzmaterialien sollten enthalten sein.
Dein erstes Buch veröffentlichen und verkaufen
Du hattest eine Buchidee, hast dein Thema ausgearbeitet und dein Manuskript Schritt für Schritt fertiggestellt. Spätestens jetzt kommt die Frage, die viele angehende Autoren verunsichert: Wie kann ich mein Buch überhaupt veröffentlichen? Viele denken dabei zuerst an einen klassischen Verlag, Bewerbungen, lange Wartezeiten und die Unsicherheit, ob das Manuskript überhaupt angenommen wird.
Durch Selfpublishing kannst du dein Buch heute selbst veröffentlichen – als E-Book, als gedruckte Ausgabe oder in beiden Formaten. Du entscheidest selbst über Inhalt, Cover, Preis, Plattformen und Vermarktung. In diesem Tipp zeige ich dir, wie du dein Buch für die Veröffentlichung vorbereitest, welche Plattformen und Distributoren es gibt und wie du den passenden Vertriebsweg für dein E-Book und dein Printbuch auswählst.
Du musst nicht auf allen Plattformen gleichzeitig starten. Entscheidend ist, dass Dateien, Metadaten und Verkaufsweg zusammenpassen.
Beginne ganz einfach mit deinem Manuskript
Für den Anfang brauchst du nur ein normales Schreibprogramm. Du kannst dein Buch zum Beispiel in Microsoft Word, Google Docs oder LibreOffice schreiben. Wichtig ist zunächst nicht das spätere Verkaufsformat, sondern dass dein Text vollständig ist und eine verständliche Reihenfolge hat.
Teile dein Buch in Kapitel und Unterkapitel ein und nutze dafür die Überschrift-Funktionen des Schreibprogramms. Schreibe normale Absätze und vermeide unnötige Leerzeilen oder mit der Leertaste gebaute Abstände. So lässt sich dein Manuskript später leichter für ein E-Book oder ein gedrucktes Buch vorbereiten.
Erst wenn dein Text fertig ist, entscheidest du, in welcher Form du ihn veröffentlichen möchtest. Dann wird aus deinem normalen Dokument eine passende Datei für ein digitales Buch oder eine druckfähige Ausgabe. Die Begriffe und Dateiformate erkläre ich dir weiter unten Schritt für Schritt.
Nutze Überschrift-Formatvorlagen statt nur größere oder fette Schrift.
Korrigiere Sprache, Wiederholungen, Fakten, Quellen und unklare Stellen.
Verwende nur Inhalte, Bilder, Tabellen und Schriften, für die du die nötigen Rechte besitzt.
Du brauchst Hilfe beim Planen und Schreiben?
Bevor du dein Manuskript vollständig ausarbeitest, kannst du mit meinem Superprompt zuerst Thema, Zielgruppe, Nutzen, Kapitel und Unterkapitel planen. Der Prompt führt dich Schritt für Schritt durch die Struktur deines Buches und kann anschließend beim Ausarbeiten der einzelnen Abschnitte helfen.
Öffne dafür Tipp 53: Dein E-Book mit KI planen und strukturieren. Danach kehrst du zu diesem Tipp zurück, sobald dein Manuskript fertig ist und du dein Buch veröffentlichen möchtest.
Speichere dein Manuskript zunächst als bearbeitbares Dokument
Solange du noch schreibst und überarbeitest, sollte dein Buch in Word, Google Docs oder einem ähnlichen Programm bearbeitbar bleiben. Eine endgültige Datei für E-Book oder Druck erstellst du erst später, wenn Inhalt und Aufbau wirklich fertig sind.
Vergleiche die drei Wege zur Buchveröffentlichung
Sobald dein Manuskript fertig ist, musst du dich für einen Veröffentlichungsweg entscheiden. Dabei gibt es nicht den einen richtigen Weg für alle. Ein klassischer Verlag, ein Publishing-Dienstleister und Selfpublishing unterscheiden sich deutlich bei Kosten, Kontrolle, Arbeitsaufwand, Geschwindigkeit und Verdienstmöglichkeiten.
Lies dir deshalb zuerst die Vor- und Nachteile aller drei Möglichkeiten durch. Danach kannst du besser einschätzen, welcher Weg zu deinem Buch, deinem Budget und deinen eigenen Erwartungen passt.
Klassischer Verlag
Du bewirbst dich mit Manuskript, Exposé oder Leseprobe. Der Verlag entscheidet, ob dein Buch ins Programm aufgenommen wird.
Wird dein Buch angenommen, übernimmt der Verlag normalerweise viele Aufgaben: Lektorat, Korrektorat, Covergestaltung, Buchsatz, ISBN, Herstellung, Vertrieb und häufig auch einen Teil der Vermarktung. Du musst diese Leistungen nicht selbst bezahlen. Dafür gibst du einen Teil deiner Kontrolle ab und erhältst den vertraglich vereinbarten Anteil an den Verkäufen.
Vorteile
- Viele professionelle Arbeitsschritte werden übernommen.
- Lektorat, Cover, Satz und Herstellung musst du normalerweise nicht selbst finanzieren.
- Der Verlag kümmert sich meist um ISBN, Druck und Vertrieb.
- Dein Buch kann leichter in Buchhandlungen und Verlagsprogramme gelangen.
- Ein bekannter Verlag kann Vertrauen und zusätzliche Reichweite schaffen.
Nachteile
- Du brauchst zuerst eine Zusage und kannst abgelehnt werden.
- Bis zur Veröffentlichung kann viel Zeit vergehen.
- Cover, Preis, Titel und Termin bestimmst du nicht allein.
- Der Verlag erhält einen großen Teil der Verkaufserlöse.
- Verträge können Nutzungsrechte über mehrere Jahre binden.
Publishing-Dienstleister
Du bezahlst für einzelne Leistungen oder ein komplettes Veröffentlichungspaket, zum Beispiel Lektorat, Cover, Buchsatz, ISBN, Druck oder Vertrieb.
Ein Publishing-Dienstleister veröffentlicht dein Buch nicht auf eigenes wirtschaftliches Risiko wie ein klassischer Verlag. Du kaufst stattdessen bestimmte Leistungen ein. Einige Anbieter kümmern sich nur um die technische Umsetzung, andere bieten ein vollständiges Paket bis zur Auslieferung an Shops und Buchhandel.
Eine ISBN ist die eindeutige Nummer einer bestimmten Buchausgabe. Taschenbuch und Hardcover benötigen jeweils eine eigene ISBN. Bei Dienstleistern kann sie im Paket enthalten sein. Prüfe dann, unter welchem Namen sie registriert wird und ob du mit dieser Ausgabe später den Anbieter wechseln kannst.
Vorteile
- Du kannst genau die Aufgaben auslagern, die du nicht selbst übernehmen möchtest.
- Professionelle Hilfe ist auch ohne Verlagszusage möglich.
- Lektorat, Cover und Buchsatz können hochwertig umgesetzt werden.
- Einige Anbieter übernehmen ISBN, Druck und Auslieferung.
- E-Book und Print lassen sich häufig gemeinsam veröffentlichen.
Nachteile
- Die Kosten können je nach Paket sehr hoch sein.
- Eine bezahlte Veröffentlichung garantiert keine Verkäufe.
- Leistungsumfang und Qualität unterscheiden sich stark.
- Verträge können lange Laufzeiten oder ungünstige Rechteklauseln enthalten.
- Eine Anbieter-ISBN kann die Ausgabe an den Anbieter oder dessen Imprint binden.
Vor Vertragsabschluss prüfen
- Welche einmaligen und laufenden Kosten entstehen?
- Welche Leistungen sind wirklich enthalten?
- Welche Shops und Buchhandlungen werden tatsächlich beliefert?
- Ist eine ISBN enthalten und wem ist sie zugeordnet?
- Wie hoch ist dein Erlös pro Verkauf?
- Wie lange läuft der Vertrag und wie kannst du kündigen?
- Bleiben die Rechte an Text, Cover und Dateien bei dir?
Selfpublishing
Du veröffentlichst dein Buch selbst und entscheidest über Inhalt, Cover, Preis, Plattformen und Erscheinungstermin.
Du kannst dein Buch direkt bei Plattformen wie Amazon KDP hochladen oder einen Distributor nutzen, der es gleichzeitig an mehrere Shops ausliefert. Für ein Kindle-E-Book bei Amazon ist keine ISBN erforderlich. Für Taschenbuch und Hardcover brauchst du jeweils eine eigene ISBN. Manche Plattformen stellen kostenlos eine ISBN bereit, alternativ kannst du eine eigene verwenden.
Selfpublishing gibt dir die größte Freiheit. Gleichzeitig bist du selbst dafür verantwortlich, dass Manuskript, Cover, Dateien, Metadaten, Preis und Vermarktung professionell umgesetzt werden.
Vorteile
- Du brauchst keine Zusage eines Verlags.
- Du bestimmst selbst über Inhalt, Cover, Preis und Veröffentlichungstermin.
- E-Book, Print oder beide Formate sind möglich.
- Änderungen an Preis, Beschreibung oder Datei sind meist schneller umsetzbar.
- Dein Anteil an den Verkaufserlösen kann höher sein.
- Du kannst direkt oder über Distributoren veröffentlichen.
Nachteile
- Du bist selbst für Qualität, Dateien und Veröffentlichung verantwortlich.
- Lektorat, Cover, Satz und Werbung musst du selbst übernehmen oder bezahlen.
- Ohne eigene Vermarktung wird dein Buch nicht automatisch gefunden.
- Technische Vorgaben der Plattformen müssen eingehalten werden.
- Fehler in Buchdatei, Cover oder Metadaten liegen in deiner Verantwortung.
- Auch Verträge und organisatorische Pflichten musst du selbst im Blick behalten.
Warum sich der restliche Tipp auf Selfpublishing konzentriert
Bei einem klassischen Verlag werden viele weitere Schritte vom Verlag vorgegeben oder übernommen. Bei einem Publishing-Dienstleister hängen Ablauf und Leistungen stark vom gewählten Paket ab. Deshalb lässt sich dafür kein einheitlicher Schritt-für-Schritt-Weg erklären.
Beim Selfpublishing musst du dagegen selbst entscheiden, wie dein Manuskript umgewandelt wird, welche Dateien du brauchst, wie du Cover und Metadaten vorbereitest, welche Plattform oder welchen Distributor du nutzt und wie der Upload funktioniert. Genau diese Aufgaben werden in den folgenden Schritten ausführlich erklärt.
Die nächsten Abschnitte richten sich deshalb vor allem an Leser, die ihr Buch selbst als E-Book, als gedruckte Ausgabe oder in beiden Formaten veröffentlichen möchten.
ISBN einfach erklärt
Die ISBN ist eine eindeutige Identifikationsnummer für eine bestimmte Buchausgabe. Sie hilft Buchhandlungen, Online-Shops, Bibliotheken und Lesern dabei, genau dieses Buch zu finden und zu bestellen. Ein Taschenbuch und ein Hardcover gelten als unterschiedliche Ausgaben und benötigen deshalb jeweils eine eigene ISBN.
Bei Amazon KDP benötigt ein Kindle-E-Book keine ISBN. Für Taschenbuch und Hardcover ist sie erforderlich. Du kannst dort eine kostenlose KDP-ISBN verwenden oder eine eigene ISBN eintragen. Bei Distributoren und Publishing-Dienstleistern kann eine ISBN bereits im Angebot enthalten sein. Prüfe dann, unter welchem Namen sie registriert wird und ob du mit dieser Buchausgabe später den Anbieter wechseln kannst.
Entscheide zwischen direkter Plattform und Distributor
Nachdem du dich für Selfpublishing entschieden hast, folgt die nächste wichtige Wahl: Möchtest du dein Buch selbst bei einzelnen Verkaufsplattformen hochladen oder einen Distributor nutzen, der es für dich an mehrere Shops ausliefert?
Beide Wege sind Selfpublishing. Der Unterschied liegt darin, wer die einzelnen Shopkonten verwaltet und wie viele Plattformen du selbst bedienen musst.
Du legst selbst ein Konto beim jeweiligen Shop an, lädst Buchdatei, Cover und Metadaten hoch und verwaltest Preis, Änderungen und Verkaufsgebiete direkt dort.
Beispiele: Amazon KDP, Google Play Books und Apple Books.
Du lädst dein Buch einmal beim Distributor hoch. Dieser liefert es anschließend an mehrere angeschlossene Shops und Vertriebskanäle aus und bündelt häufig auch Verkaufsabrechnungen und spätere Änderungen.
Beispiele: tolino media, BoD, epubli und für internationale Shops Draft2Digital.
Du hast unmittelbaren Zugriff auf das jeweilige Portal, kannst Änderungen direkt anstoßen und nutzt die Konditionen der Plattform ohne einen zusätzlichen Zwischenanbieter.
Du musst nicht bei jedem Shop ein eigenes Konto pflegen. Das spart Verwaltungsaufwand, besonders wenn dein Buch gleichzeitig in vielen Shops erscheinen soll.
Wenn du zunächst nur bei einem großen Anbieter starten möchtest oder dort bestimmte Funktionen direkt nutzen willst, kann die direkte Veröffentlichung übersichtlicher sein.
Wenn du dein E-Book oder Printbuch möglichst breit anbieten möchtest, ohne jedes Portal einzeln zu verwalten, kann ein Distributor die einfachere Lösung sein.
Du kannst beide Wege kombinieren
Du kannst beispielsweise direkt bei Amazon KDP veröffentlichen und für andere Shops einen Distributor verwenden. Wichtig ist nur, dass dieselbe Buchausgabe nicht versehentlich doppelt an denselben Shop geliefert wird. Prüfe deshalb vor der Freigabe genau, welche Vertriebskanäle beim Distributor aktiviert sind.
So erstellst du deine Buchdateien mit den passenden Programmen
Dein Manuskript liegt wahrscheinlich zunächst als Word-Dokument, Google-Docs-Datei oder LibreOffice-Datei vor. Daraus musst du nun die Datei erstellen, die du später bei einer Plattform oder einem Distributor hochlädst. Welches Programm du dafür nutzt, hängt davon ab, ob du ein E-Book, ein gedrucktes Buch oder beide Ausgaben veröffentlichen möchtest.
Du musst nicht jedes Programm verwenden. Für Anfänger reicht oft ein einfacher Weg: Manuskript in Word oder Google Docs schreiben, anschließend für Amazon mit Kindle Create aufbereiten oder für andere Shops als EPUB exportieren. Für eine Printausgabe brauchst du zusätzlich eine druckfähige PDF-Datei.
Der einfachste Weg für Anfänger
Schreib dein Manuskript in Word, Google Docs oder LibreOffice. Speichere es als DOCX-Datei. Möchtest du bei Amazon KDP veröffentlichen, kannst du diese DOCX-Datei in Kindle Create importieren und dort Kapitel, Inhaltsverzeichnis und Buchdesign prüfen. Danach exportierst du eine KPF-Datei für den Upload bei Amazon.
Möchtest du zusätzlich bei Apple Books, Google Play Books oder über einen Distributor veröffentlichen, brauchst du meist auch eine EPUB-Datei. Diese kannst du zum Beispiel mit LibreOffice, Apple Pages oder Kindle Create erstellen.
Microsoft Word oder Google Docs als Ausgangspunkt
Word und Google Docs eignen sich gut zum Schreiben und Überarbeiten. Beide Programme sind jedoch vor allem Schreibprogramme. Die fertige Verkaufsdatei entsteht meist erst im nächsten Schritt.
- Nutze Überschrift 1 für Kapitel und Überschrift 2 für Unterkapitel.
- Verwende normale Absätze statt vieler Leerzeilen.
- Setze Seitenumbrüche nur dort, wo wirklich ein neues Kapitel beginnen soll.
- Füge Bilder möglichst in guter Qualität und an einer klaren Stelle ein.
- Speichere oder lade das Manuskript am Ende als DOCX-Datei herunter.
In Google Docs findest du den Download unter Datei → Herunterladen → Microsoft Word (.docx). Diese Datei kannst du anschließend in Kindle Create importieren oder in einem anderen Programm weiterverarbeiten.
Kindle Create für Amazon KDP
Kindle Create ist Amazons kostenloses Programm für die Aufbereitung von Kindle-E-Books und bestimmten Printausgaben. Es eignet sich besonders für überwiegend textbasierte Bücher wie Romane, Ratgeber oder Sachbücher.
- Kindle Create installieren und ein neues Projekt anlegen.
- Deine DOC- oder DOCX-Datei importieren.
- Kapitelüberschriften kontrollieren und als Kapitel erkennen lassen.
- Inhaltsverzeichnis erstellen und testen.
- Buchdesign, Absätze, Bilder und Kapitelanfänge prüfen.
- Vorschau für Smartphone, Tablet und Kindle ansehen.
- Projekt speichern und als KPF-Datei exportieren.
Die KPF-Datei lädst du anschließend bei Amazon KDP hoch. Kindle Create kann bei Büchern mit flexiblem Textfluss außerdem eine EPUB-Datei exportieren. Das ist praktisch, wenn du dein Buch auch außerhalb von Amazon anbieten möchtest.
Kindle Create Anleitung öffnenLibreOffice für eine kostenlose EPUB-Datei
LibreOffice Writer ist kostenlos und kann ein fertig formatiertes Dokument direkt als EPUB exportieren. Das eignet sich für einfache, textbasierte E-Books.
- Öffne dein DOCX-Manuskript in LibreOffice Writer.
- Kontrolliere Überschriften, Absätze, Bilder und Kapitelwechsel.
- Wähle Datei → Exportieren als → Als EPUB exportieren.
- Wähle für normale Ratgeber oder Romane ein mitfließendes Layout.
- Lass neue EPUB-Abschnitte an Überschriften beginnen.
- Speichere die Datei und prüfe sie anschließend in einer Lese-App.
Ein mitfließendes EPUB passt den Text an unterschiedliche Bildschirmgrößen an. Das ist für die meisten Romane, Ratgeber und Sachbücher die bessere Wahl als ein starres Seitenlayout.
LibreOffice EPUB-Export öffnenApple Pages für EPUB auf Mac, iPhone oder iPad
Nutzer von Apple-Geräten können ihr Manuskript in Pages bearbeiten und direkt als EPUB exportieren. Pages bietet auch Buchvorlagen für unterschiedliche Layouts.
- Manuskript in Pages öffnen oder importieren.
- Kapitel, Überschriften und Bilder kontrollieren.
- Über Ablage → Exportieren als → EPUB exportieren.
- Zwischen flexiblem und festem Layout wählen.
- Titel, Autorname, Sprache und Cover im Exportdialog ergänzen.
- EPUB-Datei anschließend in Apple Books oder einer anderen Lese-App prüfen.
Für normale Textbücher ist ein flexibles Layout sinnvoll. Ein festes Layout eignet sich eher für Bilderbücher, Magazine oder stark gestaltete Seiten.
Apple-Anleitung für EPUB öffnenPDF für die gedruckte Ausgabe erstellen
Für Print reicht ein normales Word-Dokument nicht aus. Du brauchst eine PDF-Datei, in der Seitenformat, Ränder, Schrift, Bilder und Seitenzahlen genau festgelegt sind.
- Lege zuerst das endgültige Buchformat fest, zum Beispiel 12,7 × 20,32 cm oder 15,24 × 22,86 cm.
- Stelle Seitenränder, Innenrand und Beschnitt passend zur Plattform ein.
- Kontrolliere Seitenzahlen, Kapitelanfänge und leere Seiten.
- Verwende für Bilder eine ausreichende Auflösung.
- Bette Schriften beim PDF-Export ein, wenn das Programm diese Option anbietet.
- Exportiere als PDF und prüfe jede Seite in der Druckvorschau.
Für einfache textbasierte Bücher kannst du die Printdatei in Word, LibreOffice, Apple Pages oder Kindle Create vorbereiten. Bei aufwendigeren Layouts eignen sich professionelle Satzprogramme wie Adobe InDesign oder Affinity Publisher besser.
Programme für aufwendige Bücher
Bilderbücher, Kochbücher, Magazine, Arbeitsbücher und stark gestaltete Sachbücher benötigen häufig mehr Kontrolle über jede einzelne Seite.
- Adobe InDesign: professionelles Programm für Buchsatz und komplexe Printlayouts.
- Affinity Publisher: Layoutprogramm für Printbücher und feste Seitengestaltungen.
- Canva: geeignet für einfache Workbooks oder visuelle Seiten, aber Export und Druckvorgaben müssen genau geprüft werden.
- Atticus oder ähnliche Buchprogramme: kombinieren Schreiben, E-Book-Formatierung und Printsatz.
Für einen einfachen Ratgeber musst du nicht sofort ein professionelles Layoutprogramm kaufen. Solche Programme werden erst sinnvoll, wenn dein Buch viele Bilder, Tabellen, Textkästen oder besondere Seitengestaltungen enthält.
So prüfst du deine fertige Buchdatei
- Öffne die EPUB- oder KPF-Datei in einer Vorschau oder Lese-App.
- Teste das E-Book auf unterschiedlichen Bildschirmgrößen.
- Vergrößere und verkleinere die Schrift und beobachte, ob der Text sauber mitfließt.
- Öffne jedes Kapitel über das Inhaltsverzeichnis.
- Kontrolliere Bilder, Links, Listen, Abstände und Kapitelanfänge.
- Prüfe bei Print zusätzlich jede Seite in der Druckvorschau.
- Bestelle vor der endgültigen Freigabe möglichst ein Probeexemplar.
Welche Datei brauchst du am Ende?
Für Amazon KDP kannst du bei einem normalen Kindle-E-Book eine KPF-, EPUB- oder geeignete DOCX-Datei verwenden. Für Apple Books und viele Distributoren ist EPUB das wichtigste Format. Google Play Books akzeptiert EPUB und PDF. Für eine gedruckte Ausgabe brauchst du in der Regel eine druckfähige PDF-Datei sowie eine separate Umschlagdatei.
Bereite Cover, Titel, Beschreibung und alle Buchangaben vor
Vor dem Upload brauchst du alle Angaben, die später auf der Produktseite erscheinen. Diese Angaben werden Metadaten genannt.
Nutze zum Beispiel Canva, einen Designer oder den Cover Creator der Plattform. Für E-Books brauchst du meist ein Hochformatbild. Für Print zusätzlich Rückseite und Buchrücken in einer vollständigen Umschlag-PDF.
Führe vorher eine Keyword- und Konkurrenzrecherche durch. Der Titel soll klar sein, der Untertitel darf Zielgruppe, Problem oder Ergebnis genauer erklären.
Gliedere sie in Problem, Nutzen, Zielgruppe, wichtigste Inhalte und Kaufmotivation. Keywords natürlich einbauen, nicht als Liste.
Nutze deinen echten Namen oder ein Pseudonym und verwende ihn auf Cover, Produktseite und Impressum einheitlich.
Kläre Anbieterangaben, Bildrechte, Zitate, Schriften, Marken und Quellen.
Nutze Suchvorschläge, ähnliche Bücher und Kategorieansichten. Wähle nur passende Begriffe.
Vergleiche ähnliche Bücher und beachte Umfang, Nutzen, Produktionskosten und Tantiemen.
Für Kindle-E-Books ist keine ISBN nötig. Für Print und andere Vertriebswege gelten andere Anforderungen oder Anbieter-Lösungen.
Vergleiche Plattformen und Distributoren mit ihren Vor- und Nachteilen
Die beste Plattform gibt es nicht pauschal. Entscheidend ist, wo deine Zielgruppe kauft, ob du nur ein E-Book oder zusätzlich Print anbieten möchtest und wie viele Shopkonten du selbst verwalten willst. Eine direkte Plattform gibt dir mehr Kontrolle. Ein Distributor nimmt dir dagegen einen Teil der Auslieferung und Verwaltung ab.
Amazon KDP
Amazon KDP ist für viele Anfänger ein sinnvoller Einstieg, weil Amazon eine sehr große internationale Kundschaft erreicht, Bücher direkt im bekannten Amazon-Shop verkauft werden und E-Book, Taschenbuch sowie Hardcover über ein Konto veröffentlicht werden können. Der Upload ist vergleichsweise einfach und Printbücher können als Print-on-Demand produziert werden.
- Sehr große Reichweite durch den Amazon-Marktplatz.
- Kindle-E-Book, Taschenbuch und Hardcover über ein Konto.
- Print-on-Demand ohne eigene Lagerhaltung.
- Kostenlose Werkzeuge wie Kindle Create und Cover Creator.
- Direkter Zugriff auf Preis, Beschreibung und Buchdateien.
- Für Kindle-E-Books ist keine ISBN erforderlich.
- Sehr starke Konkurrenz und keine automatische Sichtbarkeit.
- Die genauen Tantiemen hängen von Preis, Format und Bedingungen ab.
- Bei KDP Select muss das digitale Buch während der Teilnahme exklusiv bei Amazon bleiben.
- Amazon ist nicht der gesamte deutschsprachige Buchhandel.
- Formatierungs- und Metadatenfehler liegen in deiner Verantwortung.
- DOCX oder EPUB direkt hochladen oder mit Kindle Create eine KPF-Datei erstellen.
- Cover hochladen oder den Cover Creator verwenden.
- E-Book und Printausgaben getrennt anlegen und anschließend verknüpfen.
- KDP Select nur aktivieren, wenn die digitale Exklusivität zu deiner Vertriebsstrategie passt.
Du möchtest mit Amazon KDP starten?
Mein Ratgeber führt dich durch Themenplanung, Manuskripterstellung, Formatierung, Cover, KDP-Konto, Upload und Verkauf. Er ist besonders sinnvoll, wenn Amazon deine erste Veröffentlichungsplattform werden soll und du die einzelnen Schritte nicht selbst zusammensuchen möchtest.
Google Play Books
Google Play Books eignet sich für den direkten Verkauf an Leser im Google-Ökosystem. Du veröffentlichst über das Partner Center und kannst EPUB sowie PDF bereitstellen.
- Direkter Zugang zum Google-Play-Books-Shop.
- EPUB und PDF werden unterstützt.
- Flexible Preis- und Ländereinstellungen.
- Änderungen lassen sich direkt im Partner Center verwalten.
- Zusätzliches Konto und eigene Pflege erforderlich.
- Keine eigene Print-on-Demand-Lösung wie bei KDP.
- Das Partner Center wirkt für Anfänger teilweise technisch.
- Reichweite und Verkäufe entstehen nicht automatisch.
- EPUB für anpassbaren Text hochladen.
- PDF kann zusätzlich die festen Originalseiten darstellen.
- Cover, Beschreibung, Preis und Verkaufsgebiete im Partner Center pflegen.
Apple Books
Apple Books eignet sich für Leser mit iPhone, iPad und Mac. Die Veröffentlichung erfolgt direkt über Apples Publishing-Portal oder über einen angeschlossenen Partner.
- Direkter Zugang zum Apple-Books-Shop.
- EPUB kann über das Webportal eingereicht werden.
- Apple Pages kann Dokumente als EPUB exportieren.
- Vorbestellungen und spätere Aktualisierungen sind möglich.
- Nur E-Book-Vertrieb, keine direkte Printlösung.
- EPUB, Cover und Leseprobe müssen technisch passen.
- Eigenes Apple- und Publishing-Konto erforderlich.
- Wieder ein zusätzlicher Shop, den du separat verwaltest.
- Word-Dokument zunächst in EPUB umwandeln.
- EPUB, Cover, Leseprobe und Beschreibung bereitstellen.
- Dateien werden im Portal technisch validiert.
tolino media
tolino media ist eine Selfpublishing- und Distributionsplattform mit starkem Bezug zum deutschsprachigen Buchhandel. E-Books werden automatisch an die Shops der Tolino-Allianz geliefert; weitere Kanäle können je nach Angebot hinzukommen. Auch Print-on-Demand ist möglich.
- Gute Anbindung an die Tolino-Allianz und deutschsprachige Shops.
- E-Book und Print können über eine Plattform veröffentlicht werden.
- Weitere Vertriebskanäle können zentral freigegeben werden.
- Printtitel werden für den Buchhandel gemeldet und ausgeliefert.
- Du bist von den Konditionen und Prüfprozessen des Distributors abhängig.
- Änderungen müssen erst an angeschlossene Shops weitergegeben werden.
- Bei paralleler Direktveröffentlichung können doppelte Auslieferungen entstehen.
- Bereits gedruckte Lagerbestände werden nicht einfach übernommen; Print und Vertrieb sind gekoppelt.
- EPUB3, DOCX oder ODT für E-Books vorbereiten.
- Cover und Metadaten zentral hochladen.
- Zusätzliche Printveröffentlichung und Print-on-Demand möglich.
BoD – Books on Demand
BoD verbindet Print-on-Demand, Buchhandelsvertrieb und E-Book-Auslieferung. Der Anbieter ist besonders interessant, wenn du dein Printbuch ohne eigene Auflage produzieren und zugleich über den Buchhandel vertreiben möchtest.
- Print-on-Demand bereits ab einzelnen Exemplaren.
- Vertrieb von Printbüchern und E-Books möglich.
- E-Books werden an viele große Online-Shops ausgeliefert.
- Produktion und Buchhandelsvertrieb werden kombiniert.
- Produkte, Leistungen und Kosten müssen genau verglichen werden.
- Du bist an die Produktions- und Vertriebsprozesse des Anbieters gebunden.
- Änderungen können langsamer sein als bei einem direkten Shopkonto.
- Der tatsächliche Erlös hängt von Format, Preis, Herstellung und Tarif ab.
epubli
epubli bietet die Veröffentlichung von E-Books und Printbüchern an. E-Books werden an wichtige Online-Shops übertragen; Printbücher können per Print-on-Demand hergestellt und über den Buchhandel vertrieben werden.
- E-Book- und Printveröffentlichung kombinierbar.
- Zentrale Auslieferung an wichtige Online-Shops.
- Print-on-Demand ohne eigene Lagerhaltung.
- ISBN ist bei der E-Book-Veröffentlichung nach Anbieterangaben enthalten.
- Vertrieb und Änderungen laufen über einen Zwischenanbieter.
- Shopauswahl und Konditionen werden durch das Angebot begrenzt.
- Du solltest Erlös, Vertragsbedingungen und Kündigung trotzdem prüfen.
- Doppelte Auslieferungen mit anderen Distributoren müssen vermieden werden.
Draft2Digital
Draft2Digital ist ein international ausgerichteter Distributor für E-Books und Printbücher. Du kannst einzelne angeschlossene Shops auswählen und bereits direkt belieferte Plattformen abwählen.
- Auslieferung an zahlreiche internationale Shops und Bibliotheksdienste.
- Vertriebskanäle können einzeln ausgewählt werden.
- Ein zentrales Konto für mehrere internationale Märkte.
- Geeignet für eine breite internationale E-Book-Strategie.
- Englischsprachige Oberfläche und internationale Ausrichtung.
- Der Anbieter erhält einen Anteil beziehungsweise arbeitet mit eigenen Konditionen.
- Amazon-E-Book-Vertrieb ist laut Anbieter nur auf Einladung verfügbar.
- Deutsche Buchhandelsbesonderheiten stehen nicht im Mittelpunkt.
Für den weiteren Ablauf konzentrieren wir uns auf Amazon KDP
Du kennst jetzt die wichtigsten direkten Plattformen und Distributoren. Damit der folgende Ablauf nicht wieder zwischen verschiedenen Anbietern hin- und herspringt, konzentrieren sich die nächsten Schritte auf Amazon KDP.
Amazon KDP ist für viele Einsteiger ein sinnvoller Startpunkt: Du kannst ein Kindle-E-Book, ein Taschenbuch und ein Hardcover über ein Konto veröffentlichen, brauchst für Print keine eigene Auflage vorzufinanzieren und erreichst Leser direkt über den Amazon-Marktplatz. Außerdem stellt Amazon mit Kindle Create, der Buchvorschau und dem Cover Creator eigene Hilfsmittel für die Veröffentlichung bereit.
Die grundsätzlichen Vorbereitungen – Manuskript, Cover, Titel, Beschreibung, Keywords und Qualitätskontrolle – gelten auch für andere Plattformen. Die konkrete Schritt-für-Schritt-Erklärung ab jetzt zeigt dir jedoch, wie du dein Buch bei Amazon KDP anlegst, hochlädst, prüfst und veröffentlichst.
Veröffentliche dein Buch Schritt für Schritt bei Amazon KDP
Amazon KDP ist für viele Anfänger ein guter Einstieg ins Selfpublishing. Du kannst dein Buch ohne Verlagszusage veröffentlichen, ein E-Book und gedruckte Ausgaben über dasselbe Konto anlegen und Print-on-Demand nutzen. Dein Taschenbuch oder Hardcover wird dadurch erst gedruckt, wenn es bestellt wurde. Du musst keine große Auflage bezahlen oder selbst lagern und versenden.
Amazon bietet zwar einen sehr großen Marktplatz, aber Reichweite bedeutet nicht automatisch Verkäufe. Damit dein Buch professionell wirkt und gefunden werden kann, müssen Buchdatei, Cover, Titel, Untertitel, Beschreibung, Keywords, Kategorien und Preis zusammenpassen.
Ab hier ergänzt der Ratgeber den KDP-Ablauf im Detail
Die ausführliche Version behandelt den kompletten Upload bei Amazon KDP: Buchdetails, Inhalte des Kindle-E-Books, Preis, Tantiemen, Verknüpfung der Ausgaben und die anschließende Vermarktung über KDP Select, Amazon Ads, A+ Inhalte, Author Central und weitere Amazon-Werbemöglichkeiten.
KDP-Konto einrichten
Melde dich mit deinem Amazon-Konto bei KDP an und vervollständige deine Autoren-, Bank- und Steuerangaben. Ohne vollständige Kontodaten kann Amazon deine Einnahmen später nicht korrekt auszahlen.
Neue Buchausgabe anlegen
Wähle im Bücherregal zwischen Kindle-E-Book, Taschenbuch und Hardcover. Jede Ausgabe wird zunächst einzeln angelegt. Später können die zusammengehörigen Formate auf der Amazon-Produktseite miteinander verknüpft werden.
Buchdetails eintragen
Hinterlege Sprache, Titel, Untertitel, Reihenangaben, Auflage, Autorname und weitere Mitwirkende. Übertrage die Angaben genau so, wie sie im Buch und auf dem Cover erscheinen.
Beschreibung, Keywords und Kategorien ergänzen
Füge deine vorbereitete Buchbeschreibung ein und wähle passende Suchbegriffe und Kategorien. Diese Angaben helfen Amazon dabei, dein Buch thematisch einzuordnen. Sie ersetzen aber keine eigene Vermarktung.
Buchdatei hochladen
Lade für dein Kindle-E-Book beispielsweise die mit Kindle Create erstellte KPF-Datei oder eine geeignete EPUB-Datei hoch. Für Print verwendest du eine druckfähige Innen-PDF im zuvor festgelegten Buchformat.
Cover bereitstellen
Lade dein fertiges E-Book-Cover hoch oder nutze den Cover Creator. Für Taschenbuch und Hardcover brauchst du eine vollständige Umschlagdatei mit Vorderseite, Rückseite und dem zur Seitenzahl passenden Buchrücken.
Vorschau vollständig prüfen
Öffne die KDP-Vorschau und kontrolliere jede Seite. Achte auf Kapitelanfänge, Inhaltsverzeichnis, Bilder, Ränder, Beschnitt und leere Seiten. Bei Print solltest du zusätzlich ein Probeexemplar bestellen.
ISBN und Veröffentlichungsrechte klären
Ein Kindle-E-Book benötigt bei KDP keine ISBN. Für Taschenbuch und Hardcover kannst du jeweils eine kostenlose KDP-ISBN verwenden oder eine eigene ISBN eintragen. Bestätige außerdem, dass du die erforderlichen Veröffentlichungsrechte besitzt.
Preis und Verkaufsgebiete festlegen
Wähle die Gebiete, in denen du über die Rechte verfügst, und lege den Listenpreis fest. Prüfe dabei die angezeigten Druckkosten und Tantiemen. Bei Print muss der Preis hoch genug sein, um die Produktionskosten abzudecken.
KDP Select bewusst entscheiden
KDP Select ist freiwillig und betrifft nur das Kindle-E-Book. Während der Teilnahme muss die digitale Ausgabe exklusiv über Amazon angeboten werden. Nutze diese Möglichkeit nur, wenn sie zu deiner Vertriebsstrategie passt.
Buch zur Prüfung einreichen
Kontrolliere alle Angaben ein letztes Mal und reiche die Ausgabe ein. Amazon prüft Buchdatei, Cover und Produktangaben. Nach der Freigabe erscheint das Buch im Amazon-Shop.
E-Book und Print verknüpfen
Prüfe nach der Veröffentlichung, ob Kindle-E-Book, Taschenbuch und Hardcover auf einer gemeinsamen Produktseite erscheinen. Stimmen Titel, Autorname und weitere Metadaten überein, kann Amazon die Ausgaben miteinander verbinden.
Kontrolliere und vermarkte dein veröffentlichtes Amazon-KDP-Buch
Nach der Freischaltung solltest du deine tatsächliche Amazon-Produktseite auf dem Computer und auf dem Smartphone öffnen. Prüfe, ob Cover, Titel, Untertitel, Autorname, Beschreibung, Preis und Leseprobe richtig dargestellt werden.
Dein Buch ist jetzt veröffentlicht, aber noch nicht automatisch sichtbar. Plane deshalb, wie du erste Leser auf die Produktseite aufmerksam machst. Dafür kannst du zum Beispiel deine Website, deine E-Mail-Liste, Pinterest, Social Media oder passende Inhalte rund um dein Buchthema nutzen.
Deine Kontrolle nach der KDP-Veröffentlichung
- Cover, Titel, Untertitel und Autorname werden korrekt angezeigt.
- Die Buchbeschreibung ist vollständig und gut lesbar formatiert.
- Preis und Verkaufsgebiete stimmen.
- Die Leseprobe beginnt an der richtigen Stelle.
- Kindle-E-Book, Taschenbuch und Hardcover sind richtig verknüpft.
- Inhaltsverzeichnis, Links und Kapitel funktionieren in der gekauften Datei.
- Das Print-Probeexemplar entspricht deinen Erwartungen.
- Impressum, Rechte, Deutsche Nationalbibliothek und gegebenenfalls VG Wort wurden geprüft.
Von der E-Book-Idee bis zur Vermarktung auf Amazon
Der Ratgeber geht deutlich tiefer als dieser Überblick. Er behandelt Themenfindung, Bedarfs- und Keyword-Recherche, Schreiben mit KI, Formatierung, Covergestaltung, Multimedia, Korrektur, Upload bei Amazon KDP sowie Werbemöglichkeiten wie KDP Select, Amazon Ads, A+ Inhalte und Author Central.
Setze dein Buchprojekt jetzt gezielt fort
Du kennst nun die wichtigsten Wege zur Buchveröffentlichung und weißt, wie du dein Manuskript für Amazon KDP vorbereitest, hochlädst und prüfst. Auf der Übersichtsseite „Digitale Produkte erstellen und verkaufen“ findest du den gesamten Ablauf noch einmal im Zusammenhang – von der ersten Produktidee über Planung und Erstellung bis zur Veröffentlichung und Vermarktung.
