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Suche zuerst ein Produkt oder Angebot, das zu deinem Pinterest-Thema und zu den Fragen deiner Zielgruppe passt.
Ein Affiliate-Link entsteht nicht auf Pinterest. Du bekommst oder erzeugst ihn in deinem Partnerprogramm. Erst danach setzt du ihn als Ziel-Link in einen passenden Pin ein.
Hier gehst du den kompletten Ablauf durch: Affiliate-Link erstellen, Regeln des Partnerprogramms prüfen, Link in Pinterest einsetzen, Werbung kennzeichnen und den fertigen Klickweg testen.
Von Luisa Luer – Online-Marketing-Expertin seit 2014
Pinterest erstellt keinen Affiliate-Link für dich. Der Link wird in deinem Affiliate-Programm erzeugt und enthält deine persönliche Zuordnung, damit Klicks und mögliche Provisionen deinem Konto zugeordnet werden können.
Suche zuerst ein Produkt oder Angebot, das zu deinem Pinterest-Thema und zu den Fragen deiner Zielgruppe passt.
Ohne Partnerprogramm gibt es normalerweise keinen persönlichen Tracking-Link und damit keine Zuordnung deiner Provision.
Im Partnerprogramm erstellst oder kopierst du deinen persönlichen Link und verwendest ihn anschließend als Ziel-URL deines Pins.
Die Namen der Werkzeuge unterscheiden sich. Das Prinzip ist immer ähnlich: Ziel auswählen, persönlichen Tracking-Link erzeugen und diesen Link anschließend verwenden.
Für Amazon erkläre ich die Link-Erstellung hier nicht noch einmal im Detail: Dafür gibt es bereits den eigenen Amazon-PartnerNet-Bereich mit separaten Anleitungen zu Partnerlinks, SiteStripe und Tracking-IDs.
Bei Digistore24 ist der Promolink der klassische Affiliate-Link. Er enthält Produkt-ID und Affiliate-ID und führt zur vom Vendor hinterlegten Verkaufsseite.
Awin bietet unter anderem den Link Builder. Damit kannst du eine normale Ziel-URL in einen Affiliate-Link mit deiner Publisher-Zuordnung umwandeln.
Wenn du für die Verknüpfung von Pinterest mit einer Amazon Storefront berechtigt bist, kannst du die Storefront mit Pinterest verbinden. Bei entsprechend markierten Amazon-Produkten kann Pinterest den Affiliate-Link automatisch anwenden; Pinterest zeigt bei diesen Pins auch automatisch eine Affiliate-Offenlegung an.
Das ist nicht dasselbe wie einen normalen PartnerNet-Link per SiteStripe zu kopieren. Für klassische Amazon-Partnerlinks, SiteStripe, Tracking-IDs und die PartnerNet-Regeln findest du die ausführlichen Anleitungen in meinem Amazon-PartnerNet-Bereich.
Eine Tracking-ID ist eine zusätzliche Kennung, mit der du Einnahmen getrennt auswerten kannst. Bei Amazon kannst du zum Beispiel unterschiedliche Tracking-IDs für verschiedene Projekte oder Kanäle verwenden.
Damit kannst du einen Klick noch genauer kennzeichnen – zum Beispiel nach Pinterest, Board oder Kampagne. Ob und wie das möglich ist, hängt vom jeweiligen Affiliate-Netzwerk ab.
Digistore24 kann über einen Campaignkey zusätzliche Informationen an einen Promolink anhängen. So kannst du später nachvollziehen, aus welcher Kampagne oder Quelle ein Verkauf gekommen ist.
Drei Dinge müssen zusammenpassen: Pinterest muss den Inhalt zulassen, dein Partnerprogramm muss Pinterest beziehungsweise Social Media als Werbekanal erlauben und der kommerzielle Charakter muss klar erkennbar sein.
Affiliate-Inhalte sollen transparent, originell und hilfreich sein. Vermeide massenhafte Wiederholungen, künstliche Traffic-Manipulation und Inhalte, die nur aus einem Werbelink bestehen.
Prüfe, ob Pinterest oder Social Media erlaubt ist, ob dein Account angegeben werden muss und welche Vorgaben für Links, Werbemittel oder Bilder gelten.
Der kommerzielle Charakter sollte klar und verständlich erkennbar sein und nicht zwischen Hashtags oder unklaren Abkürzungen verschwinden. Zusätzliche Vorgaben deines Partnerprogramms gelten ebenfalls.
Sobald du einen erlaubten Affiliate-Link hast, setzt du ihn als Ziel-Link des Pins ein. Der Pin selbst sollte aber inhaltlich genau zu der Seite passen, auf die du verlinkst.
Beim Erstellen eines Pins gibt es neben Bild, Titel und Beschreibung auch ein Feld für den Link beziehungsweise die Ziel-URL. Genau dort gehört der vollständige Affiliate-Link hinein. Er gehört nicht in den Titel und sollte auch nicht nur als Text in der Beschreibung stehen. Nach der Veröffentlichung führt ein Klick auf den Pin über diese Ziel-URL weiter.
Bild, Titel und Aussage des Pins sollten zum konkreten Produkt oder Inhalt passen. Vermeide einen allgemeinen Pin, der auf eine völlig andere Zielseite führt.
Kopiere den im Partnerprogramm erzeugten Link vollständig in das Ziel-URL-Feld des Pins. Verändere ihn nicht unnötig.
Der kommerzielle Charakter muss erkennbar sein. Für Deutschland solltest du zusätzlich die aktuellen Hinweise der Medienanstalten zur Werbekennzeichnung beachten.
Öffne den fertigen Pin nach der Veröffentlichung selbst und prüfe den kompletten Klickweg bis zur richtigen Produkt- oder Verkaufsseite.
Angenommen, du möchtest einen ergonomischen Schreibtischstuhl für Menschen im Homeoffice empfehlen. So sieht der komplette Weg aus:
Nicht jeder Pin braucht denselben Weg. Entscheide danach, wie viel Erklärung der Nutzer vor dem Kauf braucht und ob dein Partnerprogramm den direkten Link auf Pinterest erlaubt.
Sinnvoll, wenn das Produkt leicht verständlich ist, der Pin sehr konkret ist und das Partnerprogramm Pinterest als Kanal erlaubt.
Sinnvoll, wenn Nutzer erst vergleichen, Vor- und Nachteile verstehen oder mehrere Produkte sehen sollten.
Sinnvoll, wenn Pinterest und das jeweilige Partnerprogramm eine direkte Produktintegration anbieten, zum Beispiel bei berechtigten Amazon-Storefront-Verknüpfungen.
Die Entscheidungshilfe oben zeigt dir den passenden Weg in Kurzform. Wenn du die beiden Varianten ausführlich vergleichen oder ganz ohne eigene Website starten willst, findest du dafür eigene Anleitungen.
Diese Punkte gehen über das reine Einfügen eines Links hinaus und helfen dir vor allem, wenn du viele Pins und mehrere Partnerprogramme verwaltest.
Nutze verschiedene Tracking-IDs, Campaignkeys oder Sub-IDs, wenn dein Partnerprogramm sie anbietet. So kannst du Pinterest von Blog, Newsletter oder anderen Kanälen getrennt auswerten.
Pinterest unterstützt einige Linkkürzer nicht. Digistore24 weist außerdem darauf hin, dass externe Shortener bei Promolinks das Tracking beeinträchtigen können.
Wenn du den Link Builder nutzt, nimm möglichst die direkte Ziel-URL ohne fremde Tracking-Parameter. Das reduziert Fehler bei der Erstellung des Affiliate-Links.
Pinterest-Pins können lange weitergeklickt werden. Kontrolliere deshalb besonders saisonale Produkte oder schnell wechselnde Sortimente auf Ausverkauf, Weiterleitungen und geänderte Zielseiten.
Die Produktseite öffnet sich zwar, aber deine persönliche Tracking-Zuordnung fehlt. Der Klick kann dann nicht korrekt deinem Affiliate-Konto zugeordnet werden.
Dass du ein Produkt bewerben darfst, bedeutet nicht automatisch, dass du jedes Shop-Bild für eigene Pinterest-Pins verwenden darfst. Nutze freigegebene Werbemittel oder eigenes Bildmaterial.
Mehr Pins sind nicht automatisch besser. Unterschiedliche Suchintentionen, Motive und Inhalte sind sinnvoller als viele nahezu identische Varianten mit demselben Verkaufslink.
Verwende den Link aus deinem Partnerprogramm und nicht versehentlich nur die normale Shop-URL.
Prüfe die Bedingungen des Partnerprogramms, bevor du den Link veröffentlichst.
Die Kennzeichnung sollte verständlich und leicht auffindbar sein.
Öffne ihn selbst und kontrolliere die tatsächliche Weiterleitung bis zur Zielseite.
Pinterest-Pins können lange weitergeklickt werden. Eine kleine Linkliste hilft dir deshalb, veraltete Produkte, falsche Ziele oder unklare Tracking-Links später schneller zu finden.
| Produkt / Thema | Partnerprogramm | Zielseite | Tracking-ID / Sub-ID | Pinterest-Pin | Zuletzt geprüft |
|---|---|---|---|---|---|
| Ergonomischer Bürostuhl | Beispiel-Netzwerk | direkte Produktseite oder eigener Ratgeber | pinterest_buerostuhl | Pin-URL eintragen | Datum eintragen |
| Weiteres Produkt | Programm eintragen | Ziel-URL eintragen | Kennung eintragen | Pin-URL eintragen | Datum eintragen |
Nimm zuerst ein einziges Produkt und ein einziges Partnerprogramm. Erzeuge dort deinen Affiliate-Link, prüfe die Pinterest-Freigabe und die Kennzeichnung, erstelle einen passenden Pin und teste den veröffentlichten Link. Wenn dieser Ablauf einmal funktioniert, kannst du weitere Produkte, Tracking-Kennungen und zusätzliche Pins ergänzen.
So lernst du den Prozess an einem echten Beispiel, statt gleichzeitig zehn Programme, zwanzig Links und mehrere Boards verwalten zu müssen.
Du weißt jetzt, wie Affiliate-Links erstellt, eingesetzt und geprüft werden. Mit dem Starterplan setzt du den gesamten Pinterest-Ablauf in der richtigen Reihenfolge um – von Thema und Produkten über Partnerprogramme und Keywords bis zu deinen ersten Pins.
Pinterest sieht Affiliate-Links grundsätzlich vor. Zusätzlich musst du die Regeln deines Partnerprogramms beachten, den kommerziellen Charakter transparent machen und Spam vermeiden.
Im jeweiligen Affiliate-Programm – zum Beispiel über SiteStripe bei Amazon PartnerNet, als Promolink bei Digistore24 oder über den Link Builder bei Awin.
Eine normale Shop-URL enthält nicht automatisch deine persönliche Affiliate-Zuordnung. Ohne Tracking-Kennung kann ein Kauf möglicherweise nicht deinem Affiliate-Konto zugerechnet werden.
Nicht pauschal. Pinterest weist darauf hin, dass einige Linkkürzer nicht unterstützt werden. Digistore24 empfiehlt bei Promolinks ebenfalls, auf externe Link-Shortener zu verzichten.
Kommerzielle Inhalte müssen klar erkennbar sein. Pinterest verlangt im EWR eine eindeutige Offenlegung; zusätzlich gelten die jeweiligen rechtlichen Vorgaben und die Bedingungen deines Partnerprogramms.
Nicht grundsätzlich. Bei einfachen Produkten kann ein Direktlink ausreichen. Bei Vergleichen oder erklärungsbedürftigen Angeboten kann eine eigene Seite sinnvoller sein.
Nutze – wenn dein Partnerprogramm es unterstützt – separate Tracking-IDs, Sub-IDs, Campaignkeys oder Click-Referenzen für Pinterest oder einzelne Kampagnen.
Für Plattformregeln und Link-Erstellung nutze ich offizielle Quellen von Pinterest, Amazon PartnerNet, Digistore24 und Awin. Die Medienanstalten dienen als Quelle für Werbekennzeichnung in Deutschland. Tailwind ergänze ich als Praxisquelle für Pinterest Affiliate Marketing.